AMC Asendorf   -   Ortsgruppe Martfeld

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  Viel Edelmetall für AMC-Piloten Erfolgreiche AMC-Piloten AMC-Kartfahrer vorne dabei  
  Nina Steffens AMC-Youngster auf Kurs Klopft euch auf die Schulter Bis zu den ganz Großen  
  Rathkamp Heimspiel Die XXV. Rallye AMC Bundesendlauf 2015 Cracks im Kart.Slalom  
  Endlauf im Saarland Erfolgreichste Kart-Saison Starke Saisonfinals Mit Schnellikeit zum Erfolg  
  Michael Wolters Ralleysport im AMC Mit Sicherheit ans Ziel AMC Bambini Gruppe  
  AMC Saison 2010 Neue Mach 1 Karts AMC Saison 2009 Jugendarbeit des AMC  

 

Viel Edelmetall für AMC-Piloten
Ehrenmedaillen für Hartmut Falldorf und Uwe Steffens

69.19

(von links)
Pascal Raabe, Linus Jackisch, Darius Nitu, Taavi Bartels, Tim Prinzler, Florian Ahner, Hartmut Falldorf, Uwe Steffens, Matthias Rathkamp, Larissa Knacker, Olaf Jordan u. Christian Lemke.

Für ihre außerordentlichen Leistungen wurden unlängst Mitglieder des AMC Asendorf auf der Sportler-Ehrung des ADAC Weser-Ems e.V. geehrt. Im Bereich des Jugendkartslaloms erhielten fünf Aktive die begehrten Glaspokale für ihre Spitzenplätze aus der letzten Saison. In der Klasse 1 wurden der Warper Taavi Bartels als Weser-Ems Meister und der Stuhrer Linus Jackisch als Drittplatzierter mit einer der Auszeichnungen bedacht.
Auch in der K 3 freute sich der AMC über einen Spitzenplatz. Der Weyher Tim Prinzler darf den Titel des ADAC Weser-Ems Meisters genau so führen wie auch in der K4 der Martfelder Darius Nitu. Dessen „Klassenkamerad" Pascal Raabe erhielt einen Pokal für den dritten Platz in seiner Altersklasse K4. Florian Ahner erhielt als großartiger Vizemeister des Auto Slalom Youngster Cup seinen Glaspokal überreicht. Im Bereich des Rallye-Sports bekamen die AMC-Piloten Matthias Rathkamp aus Kleinenborstel sowie dessen Beifahrerin Larissa Knacker und der neu aufgenommene ADAC-Förderfahrer Christian Lemke aus Hustedt ihre Auszeichnungen für ihre herausragenden Leistungen aus dem Jahr 2018. Aber auch die Verantwortlichen und Organisatoren des AMC Asendorf erhielten für die Durchführung dieser zeitaufwendigen Veranstaltungen der vergangenen Jahre ihre verdienten Ehrungen.
Mit der begehrten ADAC Ewald-Kroth-Medaille in Gold wurden der scheidende Sportleiter Olaf Jordan aus Asendorf, der erste Vorsitzende des AMC Asendorf, Uwe Steffens aus Martfeld sowie der Leiter der Jugendgruppe, aus welcher sich die Kartfahrer seit 25 Jahren zu erfolgreichen Rallyefahrern bildeten, Hartmut Falldorf aus Kleinenborstel, geehrt.
Die Jugendgruppe hielt Anfang März ihre Jugend-Jahresgruppenversammlung im Schützenhaus Kleinenborstel ab. Nach den Ehrungen und Vorschauen auf die kommende Saison durften die Kinder und Jugendlichen in der Schießanlage mit dem Lasergewehr ihre Künste beweisen, wobei erfreulicherweise keiner dem Motorsport abschließend abtrünnig wurde. Für ihre interne Clubwertungslisten wurden der Syker Daniel Dieckmann, die beiden Stuhrer Melina Richter und Linus Jackisch, Taavi Bartels, der Bassumer Noel Pietrzak, der Asendorfer Bastian Barlage und Tim Prinzler mit kleinen Geschenken bedacht. Die Winterpause haben die Sportler des AMC Asendorf bestens überstanden und sind bereits wieder auf ihren kleinen oder großen vier Rädern unterwegs.

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Erfolgreiche AMC-Piloten
Saisonabschluss auf dem Nürburgring

68.19

Unlängst starteten die diesjährig besten Jugendkartslalom-Piloten des Asendorfer Automobil- und Motorsport Club (AMC) für den ADAC Weser-Ems beim ADAC Bundesendlauf am Nürburgring und eine Woche später bei der Deutschen Meisterschaft in Kempten, um sich dort mit den besten deutschen Fahrern aus 17 ADAC Regionalverbänden in ihren Klassen zu messen. Im geschichtsträchtigen Fahrerlager des Nürburgrings veranstaltete der Regionalverbund ADAC Nordrhein am 13. und 14. Oktober den ADAC Bundesendlauf, bei welchem sich die 51 besten Fahrer Deutschlands in den Altersklassen K1 bis K5 spannende Rennen lieferten.
Der erfolgreichste AMC-Starter an diesem Wochenende war hier der Warper Taavi Barteis in der K1, der einen großartigen 6. Platz erreichte und sich hierüber sehr freute. Ebenfalls in der K1 war der Stuhrer Linus Jakisch, der leider nicht ganz fehlerfrei blieb und durch Pylonenfehler auf Rang 34 landete. In der K3 erreichte der Weyher Tim Prinzler bei starker Konkurrenz einen guten 24. Platz im Mittelfeld.
Der Kirchlintelner Pascal Raabe startete genauso wie der Martfelder Darius Nitu in der K4. Während Pascal in seinen beiden Wertungsläufen fehlerfrei blieb und einen hervorragenden 9. Platz einfuhr, leistete sich Darius einige Fahrfehler und musste sich mit dem 51. Platz zufrieden geben. Für die übrigen Klassen, K2 und K5, hatten sich keine AMC-Starter qualifiziert. In der Mannschaftswertung sprang ein guter 8. Platz heraus.
Eine Woche später starteten Niedersachsens Vizemeister Linus Jakisch sowie die beiden Niedersachsenmeister Tim Prinzler und Darius Nitu für das Team Niedersachsen bei der dortigen Scuderia in Kempten im Allgäu bei der Deutschen Meisterschaft der DMSJ (Deutsche Motorsport Jugend). Linus war von der ersten Teilnahme an eben diesem Endlauf offensichtlich dermaßen beeindruckt, dass er bei morgendlichem Frost mit „angezogener Handbremse" fuhr und schlußendlich über beide Tage den 25. Rang von 26 Startern in der K1 einfuhr. Niedersachsenmeister Tim Prinzler konnte sich am Sonntag gegenüber dem Samstag deutlich steigern und beendete in der K3 die „Deutschen" mit einem tollen 16. Platz von 32 Startern. Darius Nitu leistete sich mit seiner rasanten Fahrweise leider einen Ausrutscher ins Kiesbett (siehe Foto) und konnte die damit verlorene Zeit leider nicht mehr gänzlich wett machen, so dass für ihn der 31. Platz von 32 heraussprang.
In der Mannschaftswertung fuhr das Team Niedersachsen auf den 8. von 15 Plätzen. Nach der Siegehrung machten sich die Teilnehmer mit ihren Familien wieder auf den langen Heimweg und beendeten die diesjährige Kartsaison mit beindruckenden Erlebnissen.

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AMC-Kartfahrer vorne dabei
Mehrere Kinder auf Spitzenplätzen

67.19

Beim Kart-Slalom sind Geschick und Schnelligkeit gefragt.
Nach sechs von insgesamt zehn Kartslalom-Rennen in der ADAC Meisterschaft 2018 befinden sich mehrere Kinder und Jugendliche des AMC Asendorf mit ihren eingefahrenen Ergebnissen auf Spitzenplätzen. Als einer der ersten drei in den jeweiligen Altersklassen K1 bis K5 können sie so auf eine Teilnahme an dem norddeutschen Endlauf am 16. September an der Bremer Waterfront und an dem Bundesendlauf vom 13. bis 14. Oktober auf dem Nürburgring hoffen.
In der Altersklasse K1 (Jahrgänge 2009 bis 2011) steht der AMC Asendorf hervorragend dar. Der Warper Taavi Bartels befindet sich derzeit auf Platz eins und sein Vereinskamerad Linus Jakisch aus Weyhe auf dem zweiten Rang. Der Asendorfer Rodney Beißner hat bei den noch vier ausstehenden Rennen gute Chancen sich nach vorne zu verbessern.
In der K2 (Jahrgänge 2007 bis 2008) steht der Teilnehmer des letztjährigen Bundesendlaufes Timo Staack aus Martfeld auf dem derzeitigen achten Rang. Der Vereinsneuling Onno Kieselhorst aus Neuenkirchen und der Bassumer Noel Pietrzak, welcher seine erste Saison fährt, komplettieren das K2-Trio.
In der K3 (Jahrgänge 2005 bis 2006) kann Seriensieger Tim Prinzler aus Weyhe, derzeit auf dem ersten Rang, durch großartige Leistungen bereits die Teilnahme an den Endläufen planen. Lenny Kieselhorst sowie der Stuhrer Nick Schumacher, die beiden Delmenhorster Paco Krause und Luca Gramberg sowie Merle Pingel aus Stuhr vervollständigen mit tollen Leistungen diese Klasse.
Die K4 (Jahrgänge 2003 bis 2004) stellt nahezu eine AMC-Vereinsmeisterschaft dar. Der grandios auffahrende Martfelder Darius Nitu steht souverän und nervenstark auf Platz eins. Pascal Raabe aus Kirchlinteln und Marit Lemkde aus Hustedt sind auf Schlagdistanz nach vorne, der Bremer Lukas Pazderski, die Vilserin Daria Büntemeyer, die Martfelderin Kim-Vera Habekost, Bastian Barlage aus Asendorf sowie der Neuling Max Seidemann aus Uenzen sorgen in dieser Klasse für weitere Spannung.
Auch in der K5 (Jahrgänge 2000 bis 2002) ist der AMC mit dem Wecholder Malte Röchow, den beiden Sykern Daniel Dieckmann und Heinz Jordan sowie dem Bückener Fabian Oppermann stark vertreten.
In der parallel stattfindenden Niedersachsenmeisterschaft des Fachverbandes für Motorsport sind derweil vier von fünf Rennen absolviert. Einige Fahrer, wie zum Beispiel Tim Prinzler und Darius Nitu, haben dort die erste Position inne und können sich auch hier auf die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im allgäuischen Kempten am 20. und 21.Oktober freuen. Für weitere Starter des AMC heißt es beim letzten Rennen nochmals alles zu geben, um einen der begehrten Starterplätze zu erreichen.
Kinder und Jugendliche, die den AMC-Piloten nacheifern wollen, hatten am 30. Juni anlässlich der Ferienkiste der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen die Möglichkeit in die Jugendgruppe hineinzuschauen und konnten beim Kartfahren bereits erste Erfahrungen sammeln. Zu erwähnen ist, dass auch manche Spitzenfahrer des AMC in der Ferienkiste mit dem Kartfahren ihre ersten Erfahrungen hatten.

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Starke Leistungen der Motorsportler
Nina Steffens bei ihrem letzten Kartslalom

65.21

Nina Steffens bei ihrem letzten Kart-Rennen.
Sieben Piloten des AMC Asendorf begaben sich mit ihren Eltern und Anhängern am 14. und 15. Oktober in das 600 Kilometer entfernte württembergische Kuppenheim, um dort am ADAC Bundesendlauf der Kartslalompiloten teilzunehmen und sich dort in ihren entsprechenden Altersgruppen K1-K5 mit den jeweils 50 besten Kartfahrern aus ganz Deutschland zu messen.
Die Jungen und Mädchen qualifizierten sich als Erst- bis Drittplatzierte nach zehn Rennen gegen teilweise über 20 Starter-/innen aus dem Regionalverband ADAC Weser-Ems in der K1 bis K5 für den Norddeutschen Endlauf im brandenburgischen Seelow und den Bundesendlauf in Kuppenheim.

Im asphaltierten Motoball-Stadion des MSC Puma wurde eine anspruchsvolle Pylonen-Slalom-Strecke mit unterschiedlichen Aufgaben vom gastgebenden ADAC Südbaden aufgebaut. Unterstützt wurde die zweitägige Veranstaltung vom allerbesten Spätsommer, so dass sich derjenige glücklich schätzen konnte, der Sonnencreme mit auf die lange Reise genommen hatte. Den Auftakt am Samstagmorgen bildeten Marit Lemke (Hustedt) und Tim Prinzler (Weyhe) in der Altersklasse K3. Beide fuhren gegen starke Mitstreiter anderer Verbände und fuhren in ihren Wertungsläufen schnell und fehlerfrei.

Marit erreichte Rang 28 und Tim einen 33. Platz. Beide zeigten deutlich, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist. In der darauf folgenden K4 waren Bastian Barlage (Asendorf) und Pascal Raabe (Kirchlinteln) am Start. Beide waren sehr flott unterwegs und hätten sich ziemlich weit vorne platziert, wenn nicht bei beiden Fahrern jeweils eine Pylone umgekippt wäre. So blieb Bastian Platz 31 und für Pascal der Rang 39.

Zum späteren Nachmittag startete die K5 mit Fabian Oppermann (Bücken) und Nina Steffens (Martfeld). Fabian blieb fehlerfrei und zügig, so dass er sich den 26. Platz sichern konnte. Dieses bedeutete auch, dass er bestplatziertester AMC Starter in Kuppenheim wurde. Bei Nina Steffens, für die dieser Bundesendlauf aus Altersgründen das allerletzte offizielle Jugend-Slalom-Rennen bedeutete, kippte im 1. Wertungslauf leider eine Pylone (siehe Foto), so dass sie im Endresultat Rang 39 belegte. Mit entsprechenden Getränken und Zeremonien wurde Nina anschließend von den mitgereisten Vereinsmitgliedern und Schlachtenbummlern lautstark in den Ruhestand verabschiedet.

Am Sonntagmorgen startete die K1 nicht wie gewohnt auf den Stickreifen, sondern mit Intermediates. Diese Bereifung wird bei feuchter, nicht gänzlich nasser, Strecke benutzt. Der Dunst hatte die Strecke über Nacht dermaßen angefeuchtet, so dass die K 1 hier mit profillosen Reifen zu rutschig unterwegs gewesen wäre. Der AMC Asendorf stellte in dieser Klasse keinen Starter. Auf Slicks startete abschließend Timo Staack (Martfeld) in der K2. Er blieb in beiden Wertungsläufen fehlerfrei, konnte jedoch den zeitlichen Abstand zu den süddeutschen Fahrern nicht gering halten, so dass für ihn der 37. Platz heraussprang.

Eine Woche später starteten Marit Lemke und Bastian Barlage für Niedersachsen bei den deutschen Meisterschaften der Deutschen Motorsport Jugend des Deutschen Motorsport Bundes (DMSB) im westfälischen Wülfrath. Sie schlossen die fünf Rennen zur Niedersachsenmeisterschaft als jeweils Drittplatzierte ab und qualifizierten sich so für diesen Endlauf, welcher getrennt zur ADAC Serie zu sehen ist. In der K3 konnte Marit Lemke zwei Pylonenfehler im 3. und einen Fehler im 4. Wertungslauf nicht verhindern, landete jedoch aufgrund ihrer Schnelligkeit und toller Ideallinie auf einem guten 23. Rang von 38 Startern. Thomas

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AMC-Youngster auf Kurs
Ein Halbzeitbericht der Saison 2017

64.21

Beim Kartfahren kommt es auf Geschick und Schnelligkeit an
Eine anstrengende erste Jahreshälfte haben die Piloten der Jugendgruppe im Kartslalom des AMC Asendorf hinter sich. Nachdem die Saison im März startete, ging es Schlag auf Schlag. Jedes Wochenende wurden im niedersächsischen Raum Rennen in unterschiedlichen Wettbewerben absolviert. Das bedeutete, dass die Piloten nach dem Trainingsauftakt bereits topfit und wachsam sein mussten, um die ersten Rennen nicht zu verschlafen.
Schlussendlich bahnte sich bei einigen Kindern ein nervenaufreibender Kompromiss zwischen Rennsport und Endspurt in der Schule an, da die Ausbildung grundsätzlich Priorität haben sollte. Bis zum 18. Juni wurden in der ADAC-Meisterschaft bereits sieben von zehn und in der niedersächischen Meisterschaft drei von fünf Rennen absolviert. Am 21. Mai fand auf dem Gelände der Spedition Ellinghausen an der Martfelder Freesenstraße das vierte von den zehn Rennen in der ADAC-Meisterschaft statt. Das Heimrennen des AMC Asendorf bot neben Top-Motorsport eine sehr gute Verkostung an. Hierbei wurde der AMC wiederholt durch die Loger Landschlachterei Wolters und die Spedition Ellinghausen unterstützt. Sehr erfreut waren die AMC-Organisatoren auch über viele Besucher. Sehr gute Chancen also bei dem norddeutschen ADAC-Endlauf in Potsdam am 16. September und dem ADAC-Bundesendlauf im würtembergischen Kuppenheim am 15. Oktober zu starten haben nach derzeitigem Tabellenstand folgende AMC Fahrer:

  • Altersklasse K2:
    Timo Staack aus Martfeld.

  • Altersklasse K3:
    Marit Lemke aus Hustedt und Tim Prinzler aus Stuhr. Lukas Pazderski aus Bremen und KimVera Habekost aus Martfeld.

  • Altersklasse K4:
    Pascal Raabe aus Verden und Bastian Barlage aus Asendorf.

  • Altersklasse K5:
    Nina Steffens aus Martfeld und Fabian Oppermann aus Bücken.

In der Altersklasse K 1 muss Taavi Barteis aus Warpe in den letzten Rennen noch ein wenig zulegen, um das Ziel der Endläufe erreichen. Im momentanen Mittelfeld, mit Drang nach oben, befinden sich in ihren Altersklassen die Fahrer Linus Jakisch aus Stuhr, Nick Schumacher aus Verden, Marvin Kowanda aus Bremen, Luca Gramberg aus Delmenhorst, Darius Nitu und Lea Habekost aus Martfeld, Malte Röchow aus Wechold, Till Schweers aus Bruchhausen-Vilsen und die beiden Syker Heinz Jordan und Daniel Diekmann.

In der Niedersachsenmeisterschaft befinden sich Marit Lemke und Tim Prinzler in der K 3, Darius Nitu und Bastian Barlage in der K4, sowie Fabian Oppermann in der K 5 gut im Rennen und können dort, bei noch zwei anstehenden Rennen, viel bewegen und auf eine Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften hoffen. Bastian Barlage ist als AMC-Einzelkämpfer darüber hinaus erfolgreich im weiter entfernten Ems-Vechte-Pokal aktiv. In diesen Sommerferien fand unter der Leitung des AMC-Jugendgruppenleiters Hartmut Falldorf aus Kleinenborstel am 8. Juli die AMC-Ferienkiste in Martfeld statt. Viele Jungen und Mädchen zeigten sich begeistert und konnten dort selbst Kart fahren und einen auf sie zugeschnittenen Parcours bewältigen.

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Klopft euch selbst auf die Schulter
AMC Asendorf stellte 29 Veranstaltungen auf die Beine.

63.21

von links): Rolf Albert, Friedrich Struß, Niclaas Suling, Larissa Knacker, Matthias Rathkomp, Olaf Jordan und Thomas Oppermann.
„Wir sind ein aktiver und lebendiger Verein”, sagte Niclaas Suling, zweiter Vorsitzender im Automobil- und Motorsportclub (AMC) Asendorf und blickte wahrend der Jahreshauptversammlung auf das abgelaufene Jahr zurück. „Wir haben insgesamt 29 Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Dafür dürft ihr euch selbst auf die Schulter klopfen", gab er das Lob für den Einsatz an die Aktiven und Helfer weiter. „Denn jeder, der hier sitzt, ist der AMC."

Aktuell zählt der Verein 217 Mitglieder. Niclaas Suling stellte zudem fest, dass sich die Schaffung des Clubheims in Martfeld gelohnt habe. „Das hat sich bewährt." Gerade in 2016 seien die Räumlichkeiten oft für Planungssitzungen genutzt worden, stellte der AMC Asendorf doch erstmals in neuer Konstellation zusammen mit dem AC Verden die 25. Auflage der Rallye „Ruten un` Binnen" sowie die erste Aller-Weser-Rallye auf die Beine. In diesem Jahr gibt es am 10. Juni eine Neuauflage der Rallye-Doppelveranstaltung: „Neu ist dann, dass wir hier am Gasthaus Uhlhorn starten", erläuterte Sportleiter Olaf Jordan. Neben der Wertungsprüfung auf dem IVG-Gelände stehe im Raum Asendorf auch wieder eine publikumswirksame Außenprüfung auf dem Plan. Allerdings: „Die Organisation liegt auf wenigen Schultern", sagte Niclaas Suling. „Unser Ziel muss es sein, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen", unterstrich der zweite Vorsitzende.

Personell enger wird es auch bei der Organisation der Fahrradturniere, die der AMC Asendorf in jedem Jahr an den Grundschulen der Region veranstaltet. Zehn Turniere mit insgesamt 597 Kindern waren es in 2016, mit Flake Görtmüller qualifizierte sich schließlich dank des unermüdlichen Trainings mit den Helfern vom AMC ein Starter für den Bundesentscheid in Münster. Dort belegte er den neunten Platz. Ein Erfolg, auf den Organisator Heiner Schulze und seine Mitstreiter stolz sind. „Er war der beste Teilnehmer aus dem Bereich des ADAC Weser-Ems." Das Team der Fahrradturniere tritt dennoch kürzer: „Wir werden in diesem Jahr nur sie¬ben Turniere veranstalten und an den Grundschulen Drakenburg, Brarnstedt und Haßbergen , die zuletzt dazu kamen, keine Veranstaltungen mehr machen", sagte Schulze.

Erfolgreich wie eh und je präsentierte sich in 2016 die Jugend-Kartgruppe. Was Jugendleiter Hartmut Falldorf besonders freute, ist das starke Wachstum der Gruppe in Stuhr: „Dort trainieren jetzt elf Fahrer." Die Ergebnisse der Kartjugend überzeugten zudem: „In der ADAC-Meisterschaft waren wir erneut der stärkste Verein im Weser-Ems-Bereich." Einige der herausragenden Ergebnisse: Beim Bundesendlauf in Hannover wurde Pascal Raabe Vize-Meister in der Gruppe K3, Bastian Barlage Neunter. Überaus erfolgreich auch die Bilanz der Allradfreunde Nienburg, die im AMC Asen¬dorf organisiert sind, und sich mit viel Geschick am Steuer dem Auto-Trial widmen. Einige der Fahrer sind vom Kart ans Trial-Autosteuer gewechselt - zum Beispiel Vincent Marks. Bei den unterschiedlichen Meisterschaften, die die Trial-Fahrer bestreiten, fuhr der 14-Jährige in den Gesamtwertungen in seiner ersten Saison überhaupt direkt auf Platz eins.

Im Rahmen der Wahlen wurde alle Kandidaten en bloc in ihren Ämtern bestätigt: Niclaas Suling als zweiter Vorsitzender, Olaf Jordan als Sportleiter und Thomas Oppermann als Verkehrsleiter. Zum neuen Rechnungsprüfer wurde Christian Wolters bestimmt. 25 Jahre im AMC Asendorf sind Monika Radatz und Roland Biermann. Die Clubmeisterschaft in der Helferwertung entschied Henning Horstmann für sich, bei den aktiven Fahrern war es Rolf Albert.

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Motorsport und Benzingeruch
von Bambinis bis zu den ganz Großen

62.17

Seit vielen Jahren steht der AMC Asendorf im ADAC e.V. für ehrlichen Motorsport in vielen Sparten, wie z.B. Rallye-Sport, Auto-Trial, Fahrrad-Turnieren an den Schulen oder auch der größten Gruppierung im AMC, der Jugendgruppe im Kartslalom. Als langjähriger und zuverlässiger Partner des AMC hat sich die Martfelder Spedition Ellinghausen etabliert, auf deren Betriebsgelände sowohl das wöchentliche Training als auch das jährliche Heimrennen im Jugendkartslalom ausgerichtet wird. Bis Ende Oktober trainieren die jungen Piloten in den Vereins-Karts jeden Samstag auf einem Parcour, der aus unzähligen Pylonen zu verschiedenen Aufgaben, immer unterschiedlich aufgebaut wird.

Als Trainer stehen immer verschiedene Elternteile parat, die sich ihr Fachwissen durch die Erfahrungen und Rennen ihrer Sprößlinge angeignet haben. Umgefahrene Pylonen werden auf dem Parcour durch andere Eltern oder pausierende Fahrer wieder in die Kreidemarkierungen zurückgestellt. Diese Sportart funktioniert nur in einem großen verständnisvollen Miteinander.

Am 22.05.2016 fand in der Freesenstraße das Heimrennen des AMC Asendorf statt. Hier erschienen junge talentierte Mädchen und Jungen anderer Ortsclubs des ADAC Weser-Ems und fuhren in verschiedenen Altersklassen gegen die Zeit und gegen Pylonenfehler. Ingesamt wurden in der ADAC Meisterschaft zehn Meisterschaftsrennen ausgetragen, die sich durch das gesamte Weser-Ems Gebiet ziehen.
Während die Kinder um Platzierungen und Pokale fair kämpften, wurden alle auf dem Platz anwesenden Gäste mit selbstgebackenem Kuchen oder auch italienischem Eis einer Hoyaer Eisdiele versorgt. Die Landschlachterei Oliver Wolters übernahm, wie jedes Jahr, das warme Essen und reichte das legendäre Gyros aus einer Mammutpfanne. Die anderen Sparten des AMC Asendorf stellten währendessen ihre Fahrzeuge zur Schau. So konnte man unter anderem ein originales Rallyeauto oder auch einen Trial-Jeep besichtigen. In der Vergangenheit konnte sogar schon mal ein Rennwagen aus dem Formel Sport vorgestellt werden. Im Jugendkartsport finden schon Fünf- bis Sechsjährige in den sogenannten Bambinikarts Platz, nur die Volljährigkeit zwingt zum Aufhören. Danach muss der Weg aber nicht zu Ende sein, da die anderen Sparten die Fahrer auffangen.

In der Vergangenheit konnten mehrere Fahrer die wichtigsten Titel in Deutschland für sich entscheiden. So sind aus den Reihen des AMC Asendorf Deutsche Meister, Bundesendlaufsieger, Niedersachsenmeister etc. hervorgegangen. Dieses ist nur durch intensive und verlässliche Jugendarbeit möglich. Wer also Motorsport begeisterten Nachwuchs zuhause hat und auch die teils weiten Anfahrten zu den unterschiedlichen Rennen nicht scheut, ist beim AMC Asendorf immer herzlich willkommen. Gerne kann man sich auch samstags ein eigenes Bild machen und beim Training vorbeischauen. Der Start in die neue Saison ist für April 2017 vorgesehen.

Für Rückfragen oder Interesse besteht die Möglichkeit auf der Homepage unter www.amc-asendorf.de Kontakt mit den Vereinsverantwortlichen aufzunehmen.

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Rathkamp meistert Heimspiel
AMC Asendorf und AC Verden veranstalteten Jubiläumsrallye

61.24
Das Duo Matthias Rathkamp / Larissa Knacker hob ab. Großen Respekt - den hatten wohl alle Teams, nachdem sie die Strecke auf dem IVG-Gelände in Liebenau, einem ehemaligen Munitionsdepot, abgefahren waren. Die anspruchsvolle Strecke verlangte Mensch und Rallye-Auto einiges ab. Dabei kannte das Gros der Teams das Gelände bereits von anderen Motorsport-Events, strahlt doch gerade dieses Areal mit seinen verschlungenen Wege und langen Geraden zwischen Betonwänden einen besonderen Reiz aus. Mehr als 70 Teams gingen bei der XXV. Rallye „Buten un' Binnen" und der 1. ADAC Aller-Weser-Rallye im Juni an den Start, einer Rallye-Doppelveranstaltung, die erstmals von der neuen Rallye-Gemeinschaft AMC Asendorf und AC Verden veranstaltet wurde. Mit einem herausragenden Ergebnis für Lokalmatador Matthias Rathkamp (AMC Asendorf) und seine Co-Pilotin Larissa Knacker (MSC Siedenburg) im Ford Fiesta ST: Sie belegten Rang fünf im Gesamtklassement bei der Jubiläumsausgabe der Rallye „Buten un' Binnen". Damit lagen sie nach vier Wertungsprüfungen eine Minute hinter dem Siegerteam Michael Bieg und Nina Becker im Mitsubishi Lancer Evo. Auch Rolf Albert und Niclaas Suling (beide AMC Asendorf) waren mit ihrem Ergebnis mehr als einverstanden: Sie fuhren in ihrem Honda Civic Type R Platz 14 in der Gesamtwertung ein. „Damit sind wir zufrieden", freuten sich beide am Abend.

Da war auch bereits die zweite Veranstaltung des Tages gelaufen, die 1. ADAC Aller-Weser-Rallye. Die entschieden Jörg Schuhej und Steffen Reith im Mitsubishi Lancer Evo VII für sich und tauschten damit praktisch die Plätze mit den Gewinnern der Rallye „Buten un' Binnen": Michael Bieg und Nina Becker belegten nämlich Rang zwei, während das Duo Schuhej/Reith am Vormittag Platz zwei inne hatte. Für das Team Albert/Suling sprang ein 20. Platz heraus, während Matthias Rathkamp und Larissa Knacker in der letzten der vier Wertungsprüfungen schließlich ausschieden: Die Antriebswelle des Ford Fiesta ST hatte schlapp gemacht - und fand sich neben dem Auto wieder. Für die Zuschauer gab es während des Rallye-Tages einiges zu sehen: Während das IVG-Gelände für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist, gingen die Rallye-Veranstalter mit der Außenprüfung ganz bewusst wieder nach Graue.

An zwei Zuschauerpunkten erlebten die Gäste die schnittig in die Kurve gingen oder die schnittig in die Kurve gingen oder kurzzeitig nach einer Sprungkuppe mit allen vier Rädern gleichzeitig abhoben.
Für die Veranstaltung hatten sich die Organisatoren mächtig ins Zeug gelegt: Im Vereinsheim in Martfeld trafen sich die Ehrenamtlichen regelmäßig, stellten erstmals ein Marketingkonzept für die Rallye auf, strickten eine neue Website und überlegten sich attraktive Wertungsprüfungen für die Rallye-Teams, die überwiegend aus Deutschland stammten. Aus den Niederlanden und auch aus der Schweiz reisten ebenfalls Rallye-Duos an.

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Rallyesport pur in neuer Konstellation
AMC Asendorf und AC Verden veranstalten am 18. Juni XXV.
Rallye „Buten un" Binnen" und 1. ADAC Aller-Weser-Rallye

60.24

Gehen bei der Heim-Rallye an den Start: Larissa Knacker und der Kleinenborsteler Matthias Rathkamp.
Fast 30 Teams stehen schon auf der Vornennungsliste - und bis zum Sonnabend, 18. Juni, sollen noch viele weitere folgen. Denn dann geht die XXV. Rallye „Buten un` Binnen" zusammen mit der 1. ADAC Aller-Weser-Rallye über die Bühne, die erstmals von der neuen Rallye-Gemeinschaft AMC Asendorf und AC Verden veranstaltet wird.
Die Rallye-Teams erwartet eine attraktive Rallye-Doppelver- anstaltung, die herausragende Strecken bietet. Schnittig, kurvig und überaus anspruchsvoll wird es auf dem einst militärisch geprägten IVG-Gelände in Liebenau, wo die Rallye-Duos ihr ganzes fahrerisches Können unter Beweis stellen müssen. Zugleich sucht die Rallye aber auch den direkten Kontakt zu den Zuschauern. Dann nämlich, wenn es auf die Außenprüfung in der Nähe von Asendorf geht und die Fans an zwei Zuschauerpunkten für Stimmung sorgen und zugleich Motorsport pur erleben.

Was ist eigentlich „Rallyesport"?
Unter einer „Rallye" versteht man einen Wettbewerb, der die Teilnehmer über normale Straßen und über Feld- oder Waldwege schickt: Die Straßen und Wege werden hierfür extra abgesperrt. Anstatt aber wie bei Rennen auf einer Rundstrecke immer im Kreis zu fahren und direkt gegen die Konkurrenz um Positionen zu kämpfen, finden hier so genannte Wertungsprüfungen (WPs) statt: die Rallye-Teilnehmer starten immer einzeln, im Minutenabstand. Jedes Team, bestehend aus Fahrer und Beifahrer, kämpft also individuell für sich gegen die Uhr.

In der Endwertung zählt die Summe der Zeiten aus allen Wertungsprüfungen.
Das Ziel ist natürlich, möglichst kurze Fahrzeiten auf den WPs zu erzielen. Die Strecken der jeweiligen Wertungsprüfungen werden über Verbindungsetappen miteinander verbunden. Hierbei bewegen sich die Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr und müssen sich hier auch wie alle anderen Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten. Das bedeutet aber auch, dass alle Rallyefahrzeuge immer eine Straßenzulassung haben und natürlich auch TÜV-geprüft sind.

Charakteristisch für eine Rallye ist der Co-Ppilot (Beifahrer), der die Aufgabe hat, dem Fahrer Entfernungsangaben und Kurvenradien sowie Sprungkuppen, Belagwechsel oder sonstige Besonderheiten der Streckenführung anzusagen. Diese Angaben werden zuvor bei einer Besichtigungsfahrt auf den WPs vom Fahrer diktiert und vom Copiloten im so genannten „Gebetbuch" festgehalten. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum Erfolg eines jeden Teams.

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AMC beim Kart-Bundesendlauf
AMC Asendorf entsendet soviele Teilnehmer wie nie zuvor

59.19
Sie sind die besten ihrer Zunft: Jeweils 51 Teilnehmer aus den 17 ADAC-Regionalverbänden gingen jetzt im thüringischen Nohra an den Start, um beim ADAC Jugend-Kart-Slalom ihren Bundessieger zu ermitteln. Mit dabei: sechs Piloten der Jugendgruppe des AMC Asendorf. Allein mit ihrer Qualifikation setzten Florian Ahner (Foto), Christian Lemke, Marit Lemke, Darius Nitu, Andrej Schekolow und Nina Steffens die Erfolgsserie fort, die der AMC Asendorf seit mehreren Jahren vorweisen kann.
Diesmal startete sogar die Rekordzahl von sechs Teilnehmern des AMC Asendorf für den ADAC Weser-Ems beim Bundesendlauf. Eine Delegation von rund 30 Unterstutzern hatten die Asendorfer nach Thüringen mitgenommen. Vor dem Start sahen sich die sechs die Strecken gemeinsam mit ihren Betreuern genau an. Wie meistert man den Parcours am besten? Wenn Hundertstel -Sekunden über Platzierungen entscheiden, muss die Vorbereitung stimmen, keine Pylone im Parcours darf umfallen, der Fuß muss dem Bremspedal nach Möglichkeit fern bleiben.

Am besten schlug sich im Wettbewerb Florian Ahner in der Klasse K5. Nach dem ersten Wertungslauf lag er gut im Rennen und rechnete sich berechtigte Chancen auf einen Platz ganz vorne im Feld aus. In seinem zweiten Wertungslauf blieben erneut alle Hütchen stehen - und er erreichte einen sechsten Platz im Gesamtklassement. In der gleichen Altersklasse belegten Nina Steffens und Andrej Schekolow Platz 17 und 26. Mit Christian Lemke ging der Vizemeister des ADAC Weser-Ems in der Klasse K4 an den Start. Er absolvierte zwei fehlerlose Läufe und erreichte Platz 14. Marit Lemke und Darius Nitu überzeugten ebenfalls: Sie belegten Platz 27 und 39. Alle gemeinsam sorgten dafür, dass der ADAC Weser-Ems schließlich den dritten Platz in der Mannschaftswertung erreichte - und untermauerten so eine erfolgreiche Saison für den AMC Asendorf.

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Cracks im Kart-.Slalom
Jugendkartgruppe des AMC Asendorf auf Erfolgskurs

Die Jugendkartgruppe des AMC Asendorf dominiert die Treppchenplätze bei den Kart-Slaloms in dieser Saison.

58.24
Der erste Teil der Saison ist vorbei. Zeit für die Kartfahrerinnen und -fahrer des AMCAsendorf,um Bilanz zu ziehen. In der K1, der Klasse der Jüngsten, ist der AMC Asendorf in diesem Jahr lediglich durch einen Teilnehmer vertreten, und Timo Staack kommt bei zunehmender Veranstaltungs-Praxis immer besser in Fahrt. In der Klasse K2 sind vom AMC mit Daria Büntemeyer, Kim-Vera Habekost, Marit Lemke, Ferris-Sky Habicht und Tim Prinzler gleich fünf Kandidaten für die Meisterschaft eingeschrieben. Kim konnte bisher schon einige richtig starke Ergebnisse erreichen, womit sie auch in der Tabelle mit Kontakt zur Spitzengruppe klasse dasteht und derzeit auf einem sechsten Platz liegt.

Als drittes Mädchen zeigt Marit den Herren gerade, wo der Hammer hängt: Sie steht in der Meisterschaft auf einem recht stabilen zweiten Platz und dürfte damit bereits so gut wie sicher für die nachfolgenden Endläufe (Norddeutsche Meisterschaft in Lübeck sowie den Bundes-Endlauf in Thüringen) qualifiziert sein. Bleiben noch die beiden Herren dieser Klasse: Bei Ferris kamen zum anfänglichen Pech zuletzt auch noch zwei ausgelassene Läufe, was dennoch für eine 11. Platz reicht. Tim hingegen setzte bisher so ziemlich alles um, was ihm gesagt wurde.

Das führte ihn dann auch zuletzt in Jever bis auf den zweiten Treppchenplatz und in der Tabelle fünfte Position. Somit liegen drei von fünf AMC'Iern unter den ersten sechs Plätzen. In der Klasse K3 sieht es auch spitze aus, denn mit Darius Nitu, Bastian Barlage und Heinz Jordan greifen hier drei Herren im 20er Feld ein. Heinz wird immer besser, er hat Potenzial, was seine tollen Ergebnisse auch beweisen. Einzig er ist noch nicht allzu lange dabei, wodurch andere einen Erfahrungsüberschuss haben. Fehlen noch Bastian und Darius, beide schnell und mit besten Grundeigenschaften ausgestattet. Bastian ist gut aus der Winterpause gestartet, hatte in Steinfeld dann einen eher schwarzen Tag, dem dann wiederum zwei Top-Ergebnisse folgten.

Mit Platz fünf ist der Weg, unter die besten drei zu kommen, nicht mehr weit. Darius erging es diese Saison eher anders herum, denn anfangs passte noch nicht alles zusammen, aber gerade die letzten vier Veranstaltungen liefen wie am Schnürchen, so dass der erste Platz in der Tabelle hochverdient ist. Somit liegen in der K3 zur Sommerpause zwei von drei AMC'Iern unter den ersten fünf Plätzen. Die Klasse K4 ist heiß umkämpft: Hier greifen Christian Lemke, Fabian Oppermann, Daniel Dieckmann und nach den Ferien wohl auch Lea Habekost wieder ins Geschehen ein. Hier ist Christian Lemke der Vizemeister-Titel nicht mehr zu nehmen. Bei den ältesten in der Klasse K5 sind mit Marius Lull, Andrej Schekolow, Nina Steffens und Florian Ahner alleine vier Starter vom AMC Asendorf dabei. Wie diese vier loslegen, ist schon sehr beeindruckend, denn alle liegen zur Sommerpause unter den besten fünf.

Auf jeden Fall kann der AMC Asendorf schon jetzt auf eine besonders starke Saison zurückblicken und sich auf die letzten beiden Läufe freuen, wo es hier und da sicher noch spannend wird.

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AMC Asendorf
Marit und Darius verpassten Top Ten nur knapp.
Acht Mitglieder des AMC Asendorf beim Bundesendlauf im Saarland

     
       Marit Lemke aus Hustedt auf dem Weg zum 13.              Wurde beim Bundesendlauf im Saarland schließlich bester Fahrer aus dem ADAC Weser-Ems: Darius Nitu.


56.18
Dunkle, dicke Regenwolken kreisten den Platz ein – aber genau dort fielen bei frischen Temperaturen zwei Tage lang nur vereinzelt Tropfen vom Himmel. „Ich bekomm' gleich einen Sonnenbrand", unkte Darius Nitu. Er war einer von acht Teilnehmern, die der Automobil- und Motorsportclub (AMC) Asendorf zum Bundesendlauf im Jugend-Kartslalom ins saarländische Völklingen entsandte – soviel wie nie zuvor. Auch nach beiden Wertungsläufen lachte Darius Nitu noch: Er belegte den zwölften Platz in der Klasse 2 und war damit der erfolgreichste Starter aus dem Regionalclub Weser-Ems bei diesem Bundesendlauf. Nahezu gleichauf: Die zehnjährige Marit Lemke aus Hustedt belegte Platz 13 – ein Riesenerfolg. Denn zwei Tage lang traten inmitten des Weltkulturerbes Völklinger Hütte die besten Kinder und Jugendlichen Deutschlands gegeneinander an.

Die Kart-Piloten des AMC Asendorf gingen für den ADAC Weser-Ems an den Start und stellten damit mehr als die Hälfte des 15 Fahrer starken Teams. Sie mussten über zwei Wertungsläufe insgesamt knapp eineinhalb Minuten volle Konzentration an den Tag legen. Rund 300 Pylonen säumten den Parcours – und die orange-weißen Hütchen mussten stehen bleiben, ansonsten gab es Fehlerpunkte. Zugleich aber galt es, so schnell wie möglich alle aufgestellten Prüfungen zu durchkurven.

Gar nicht so leicht: „Ich bin auf sandigen Untergrund gekommen und gerutscht", sagt Nina Steffens. Die Martfelderin ist mit ihrem 30. Platz in der Klasse 4 dennoch zufrieden: „Dabei sein ist alles." Denn bei den bundesdeutschen Meisterschaften gingen die jeweils drei Erstplatzierten aus dein ADAC-Regionalclubs ins Rennen – die besten von rund 50.000 jugendlichen Kartfahrerinnen und –fahrern. Pro Klasse wetteiferten 51 Starter aus ganz Deutschland um den Titel.

Den Fuß von der Bremse nehmen, volles Risiko gehen und dennoch die Pylonen gekonnt umfahren: Auf dem Platz war Konzentration gefragt. Oft entschieden Hundertstel Sekunden über Platzierungen. In der Klasse 5 erreichte Florian Ahner einen 20. Platz, nachdem er beide Läufe in 44,37 und 44,63 Sekunden absolviert hatte. In der Klasse 4 landete Christian Lemke auf dem 26. Platz. Für den Hustedter war es bereits die sechste Teilnahme an einem Bundesendlauf. Auf Platz 23 in der Klasse 3 schloss Fabian Oppermann aus Bücken den Wettbewerb ab. Gute Ergebnisse im Mittelfeld machten auch Uwe Steffens zufrieden. „Das Wetter passt, die Strecke ist fahrbar, und es passieren erstaunlich wenig Fehler", sagt der erste Vorsitzende des AMC Asendorf.

Auch Claudia Prinzler freut sich: „Es war ein Highlight, überhaupt hierher zu kommen." Ihr neunjähriger Sohn Tim fährt erst seit einem Jahr Kart – und flitzte in der Klasse 1, der Gruppe der Jüngsten, auf Platz 36. „Das ist umwerfend und sensationell", sagt die Kirchweyherin, die auch das Drumherum schätzt: „Ich finde unsere Truppe toll." Auch für Familie Lemke aus Hustedt war der Bundesendlauf ein Highlight: Bereits zum zweiten Mal hatten sich beide Kinder gleichzeitig qualifiziert – Christian in der K3 und Marit in der K2. Ferris-Sky Habicht, erstmals dabei in Klasse 1, fuhr auf Platz 31. Das sorgte für durchweg zufriedene Gesichter, besonders bei Uwe Steffens: „Unsere Kinder haben sich sehr gut geschlagen.
Bevor sich die Kartfahrer des AMC Asendorf in die Winterpause verabschiedeten, legten sie eine Woche später im thüringischen Suhl das letzte Finale der Saison auf die Strecke: Bei den Deutschen Meisterschaften der Deutschen Motor Sport Jugend (DMSJ) zeigten sie erneut ihr Ge¬schick und Können im Jugend-Kartslalom. Über die Meisterschaft des Niedersächsischen Fach verbands für Motorsport (NFM) hatten sich die AMC-Fahrer Tim Prinzler (K1), Darius Nitu (K2), Marit Lemke (K2) und Florian Ahner (K5) qualifiziert. Selbstbewusst und mutig machte sich das Quartett an die Aufgabe, noch einmal ganz nach vorne in die Ränge zu fahren. Ein Unterfangen, das gelang: Darius Nitu erreichte Platz 21, Tim Prinzler Rang elf. Die Hustedterin Marit Lemke flitzte sogar unter die Top Ten – sie sicherte sich den achten Rang. Ihr Teamkollege Florian Ahner rückte noch näher an die Podestplätze heran: Für ihn sprang ein sechster Platz heraus.
Erfolgreiche Kart-Fahrer im thüringischen Suhl: Darius Nitu, Marit Lemke, Florian Ahner und Tim Prinzler (von links) schlossen die Saison mit großen Erfolgen ab.

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Erfolgreichste Kart-Saison aller Zeiten
Acht Piloten des AMC Asendorf qualifizieren sich für Bundesendlauf


Jugendleiter Hartmut Falldorf freut sich über die Erfolge von (hinten von links) Christian Lemke, Florian Ahner, Nina Steffens, Fabian Oppermann, (vorne von links) Darius Nitu, Marit Lemke, Ferris-Sky Habicht und Tim Prinzler.

55.18
Phänomenal erfolgreich und so meisterlich wie nie: Die Kart-Saison 2014 war für die Jugend-Kartgruppe des AMC Asendorf eine historische, denn erstmals hatten gleich acht Kinder und Jugendliche die Meisterschafts-Saison im ADAC Weser-Ems so erfolgreich absolviert, dass sie sich für den Norddeutschen Endlauf in Hamburg im September und den Bundesendlauf im saarländischen Völklingen im Oktober qualifizierten.

Der AMC Asendorf stellt in der ADAC Weser-Ems-Meisterschaft gleich drei Klassen-sieger: Christian Lemke aus Hustedt gewann in der Altersgruppe K4, Fabian Oppermann entschied in der Klasse K3 die Meisterschaft für sich, und Ferris-Sky Habicht gewann die K1. Vize-Meister wurden Nina Steffens aus Martfeld in der K4, Florian Ahner in der K5 und Darius Nitu in der K4. Auf den Edelmetallplätzen fanden sich auch Marit Lemke in der K2 und Tim Prinzler in der K1 als jeweils Drittplatzierte wieder.

Spannend fiel das Saison-Finale aus: In Sulingen startete der letzte Lauf, der alles entscheiden sollte. Besonders in der Klasse K4 war der Wettstreit um die ersten Platzierungen noch offen. Während Tim Gruß und Lea Habekost hier Platz acht und zwölf belegten, griffen Christian Lemke und Nina Steffens im 19 Starter starken Feld ganz weit vorne ein: Nina Steffens zeigte Nerven und fuhr auf den ersten Rang, Christian Lemke schaffte den sechsten Platz – und im Endergebnis damit auch die Meisterschaft.

In der K3 des Sulinger Laufs landete Fabian Oppermann auf dem neunten Platz, gewann aber dennoch die Meisterschaft und unterstrich damit, dass er laut Jugendleiter Hartmut Falldorf „eine echte Wundertüte" ist - man fährt er wie entfesselt, dann landet er wieder im Mittelfeld. Fabians Schwester Annika indes will den Kart-Anzug erstmal an den Nagel hängen und sich dem Handballsport widmen. In der K3 machten sich auch Heinz Jordan und Noah Hilliger gut, Daniel Dieckmann schaffte es auf Platz zwölf – und damit auf den sechsten Rang in der Gesamtwertung. Nahezu klar war in der Klasse K5, wer weiter kommt. Florian Ahner ließ es sich dennoch nicht nehmen, in Sulingen ganz oben aufs Podest zu steigen: Platz eins im letzten Lauf der Saison, Vize-Meister im Gesamtklassement.

„Wahnsinn, das ist noch nie dagewesen: Jetzt haben sich acht AMC-Fahrer für die nachfolgenden Veranstaltungen qualifiziert und damit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt", freuen sich der AMC-Vorsitzende Uwe Steffens und Jugendleiter Hartmut Falldorf um die Wette. Sie, alle Helfer und Eltern sind an diesem Erfolg nicht ganz unschuldig: Die frühe Nachwuchsförderung in der Bambini-Kartgruppe, das von vielen Helfern wöchentlich organisierte Training, das Coaching der Eltern direkt vor Ort bei den Wettkämpfen und der gute Zusammenhalt untereinander schaffen ein Umfeld mit optimalen Bedingungen für Erfolge.

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Starke Saisonfinals
Jugend - Fahrer des AMC Asendorf verbuchen zum Saisonfinale mehrere Top - Plazierungen

53.22
Die abgelaufene Saison ist eine ganz besondere in der bisherigen Vereinsgeschichte, auf die die Jugend - Kartslalom - Fahrer des Automobil-und Motorsportclubs (AMC) Asendorf zu recht stolz sein können. Mit drei Wettbewerben beschlossen sie überaus erfolgreich ihre Saison. In Jever fanden jetzt die Norddeutschen Meisterschaften statt. Dort krönte Florian Ahner seine Saison mit dem Norddeutschen Meistertitel in der Starter-Klasse K 4. Marit Lemke (K1), Darius Nitu (K2) und Christian Lemke (K3) wurden jeweils hervorragende Drittplatzierte. Damit war auch ihnen ein Platz auf dem Siegerpodest sicher. Zugleich sicherten sie so dem ADAC Weser-Ems zum ersten Mal in seiner Geschichte Rang eins in der Mannschaftswertung. Auf die Norddeutschen Meisterschaften folgte mit dem Bundesendlauf des ADAC der Höhepunkt der Saison in Schleswig. Dorthin hatten die 17 Regionalverbände des ADAC ihre jeweils besten drei Fahrer der 5 Altersklassen entsandt.

Dort regnete es fast ohne Unterlass - kein gutes Wetter für Kartsportler. Die Talente des AMC Asendorf ließen sich davon indes nicht beeindrucken. Beim Hustedter Christian Lemke reichten zwei schnelle Wertungsrunden zu einem guten 28. Platz, ein Pylonenfehler verhinderte eine bessere Platzierung. Mit Florian Ahner folgte in der Klasse K4 das nächste AMC - Talent. Er wusste nach seinem Meistertitel in Jever erneut zu überzeugen und fand sich nach zwei famosen Durchgängen auf dem elften Platz wieder. Die Youngsterin Marit Lemke erreichte schließlich das beste Ergebnis der AMC - Kartsportler: Sie landete auf einem hervorragenden achten Platz. Ganz klar: Alle mitgereisten Fans des ADAC Weser - Ems waren aus dem Häuschen und warteten gespannt auf die letzte Klasse, die K2. Darius Nitu lieferte dort eine gute Leistung ab und erreichte den 39. Platz in seiner Klasse. Zuletzt krönten die Kartsportler ihre Saison im saarländischen Neunkirchen bei den Deutschen Meisterschaften der Deutschen Motor Sport Jugend (DMSJ).

Über die Meisterschaft des Niedersächsischen Fachverbandes für Motorsport (NFM) hatten sich die AMC - Fahrer Darius Nitu, Christian Lemke und Florian Ahner qualifiziert. Das Trio spielte hier seine ganze Erfahrung aus und trat selbstbewusst auf. „Lasst es krachen", motivierten ihre Betreuer die Jugendlichen. Die nahmen ihre Unterstutzer beim Wort: Darius Nitu und Christian Lemke wurden jeweils Siebtplatzierte ihrer Klassen, für Florian Ahner sprang ein hervorragender vierter Platz heraus. Das Bonbon: Mit ihren Leistungen sicherten sie der NFM den Bronzerang in der Mannschaftswertung.

Er ist unser erster Bundessieger
Neunjährige aus Hilgermissen wird Bundessieger beim Wettbewrb "Mit sicherheit am Ziel"

53.23
„Gut, sehr gut." Wer Florian Görtmüller fragte, wie er sich denn als Sieger fühlt, erhielt eine kurze und knappe Antwort. Der Neunjährige macht nicht viel Aufhebens um seine Person und seine Leistung. Dabei ist er der beste Radfahrer seines Alters in ganz Deutschland. Denn der Viertklässler wurde in Bremen Bundessieger beim Wettbewerb „Mit Sicherheit ans Ziel", den ADAC und Capri - Sonne ausgeschrieben hatten. Da war der Jubel nicht nur bei seiner komplett anwesenden und begeisterten Familie groß. Sondern auch bei den Helfern des Automobil- und Motorsportclubs (AMC) Asendorf, die vor Ort waren. Denn der AMC Asendorf betreut die Schulturniere in der Region, über die sich Florian Görtmüller und auch Lea Habekost aus Martfeld letztlich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb qualifizierten. Allein das war schon ein großer Erfolg für den AMC Asendorf, der seit 25 Jahren die Fahrradturniere auf die Beine stellt. „Er ist unser erster Bundessieger", freuten sich Hartmut Winter und Heiner Schulze, die Organisatoren der Fahrradturniere, sichtlich. Im Einsatz für den AMC Asendorf waren in Bremen nicht nur die beiden, sondern auch weitere fleißige Helfer, die vor Ort mit anpackten: Margrit und Bernd Pehl, Corinna und Uwe Steffens, Henning Horstmann sowie Renate Habekost, die auf dem Parcours aufmerksam Fehler zählten. Uwe Williges kümmerte sich um die Zeitnahme, Regine Suling bereitete die Auswertung vor.

Alle freuten sich über den Erfolg von Florian aus Hilgermissen, der lässig in den Wettbewerb gegangen war Spurwechsel mit Bravour. „Am schwierigsten finde ich immer das Zeitfahren", erzählte er vorher. Er trat gegen 17 andere Jungen aus ganz Deutschland an – und schloss Runde eins fehlerfrei als Dritter der Gesamtwertung ab. Damit kam er in die Endrunde und blieb hierbei so cool und im Gegensatz zu seinen Konkurrenten ohne Fehler, dass er schließlich auf den ersten Platz fuhr. Auf einem ansehnlichen 15. Platz in ihrer Startergruppe landete Lea Habekost. „Ich finde das Schrägbrett am schwierigsten. Da bin ich schon oft abgerutscht", erzählte sie vor dem Wettbewerb. Gerade dieses Brett lag zwar nicht im Parcours, dennoch fuhr die Zwölfjährige drei Fehler ein, als sie beim Bundesfahrradturnier an den Start ging. Die Nerven behalten, sich nicht ablenken lassen, die volle Konzentration in die Pedale legen: Das tat die Martfelderin. Dennoch schlugen am Ende drei Fehlerpunkte zu Buche. Zuviel, um ganz vorne mitzufahren. Qualifiziert hatte sich Lea Habekost in mehreren Turnieren für die Teilnahme am Bundesentscheid. Damit war die Gymnasiastin, die in ihrer Freizeit dem Kartsport im AMC Asendorf frönt, ziemlich zufrieden. „Seit der dritten Klasse habe ich immer bei den Turnieren mitgemacht." Soweit wie jetzt indes war sie noch nie gekommen. Zu den besten der 320.000 Kinder zu gehören, die alljährlich bundesweit bei dem Turnier mitmachen, ist schließlich eine ganz besondere Leistung.

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"Mit Geschick und Schnelligkeit zum Erfolg
Die Bambini Gruppe des AMC Asendorf (links 2005 / rechts 2011)

     

52.24
20 Jahre Jugendarbeit im AMC Asendorf / Zwischenfazit der ADAC Kartslalom - Meisterschaft 2013

Seit mittlerweile 20 Jahren besteht die Jugendgruppe des Automobil- und Motorsportclubs (AMC) Asendorf. Auf der Jahreshauptversammlung 1993 wurde Hartmut Falldorf als Jugendleiter vorgeschlagen und gewählt. Er hatte zwar nur wenige Erfahrungen im Kartbereich, dafür aber jede Menge davon im Rallyesport gesammelt und war darüber hinaus mehrere Jahre als Betreuer in der Jugendfeuerwehr Kleinenborstel aktiv. Nach einigen Besuchen von Kartveranstaltungen schaffte der AMC Asendorf im Herbst 1993 das erste Kart mit Unterstützung des ADAC Weser- Ems an. Heute verfügt der AMC über sechs neuwertige Karts, die dank der Unterstützung der Kreissparkasse Syke, der Volksbanken und der VGH Versicherungsgruppe angeschafft wurden.

Als Trainingsgelände stand in derAnfangszeit der Hof der Viehverwertung Asendorf/Hoyerhagen zur Verfügung. Betreuer wurden mit Uwe Steffens, Uwe Williges, Heinrich Ehlers, Stefan Winter und Wolfgang Pfeiffer aus dem AMC-Reihen schnell gefunden. 1995 veranstaltete der Verein seinen ersten Pokalwertungslauf für die ADAC-Meisterschaft. Im selben Jahr qualifizierten sich die ersten Kinder für die Norddeutsche Meisterschaft und den Bundesendlauf. Seit damals sind jedes Jahr mehrere Jugendliche bei den Bundesendläufen gestartet. Das Jahr 2010 war dann aus sportlicher Sicht ein Höhepunkt in der AMC Geschichte: Nico Post aus Schwarme wurde Deutscher Meister.

1997 bis 2002 veranstaltete der AMC Kartrennen auf der Kartbahn in Leese. Auch in dieser Disziplin stellte der AMC viele Gaumeister.

Seit 1998 gibt es überdies die Jugendgruppe Bassum, weil auch dort das Interesse am Kartsport damals größer wurde. 2004 suchte und fand die Jugendgruppe ein neues Trainingsgelände bei der Spedition Ellinghausen in Martfeld. Ein großer Dank gilt Axel, Rolf und Elke Ellinghausen, die dem Verein seitdem für Veranstaltungen und Trainingseinheiten ein wirklich tolles Gelände zur Verfügung stellen. Auch den Anliegern der Freesenstraße dankt der AMC Asendorf für ihr Verständnis.

Dass es 1993 der richtige Schritt war, eine Jugendgruppe zu gründen, spiegelt sich in den Erfolgen und der weiteren Entwicklung des Vereins wider. Denn auch nachdem sie ihre Karriere in der Jugendgruppe beendet hatten, hielten viele einstige Kinder und Jugendliche ihrem Verein die Treue. Mit Niclaas Suling und Mathias Marks sind zwei Ex-Mitglieder der Jugendgruppe heute im Vorstand des AMC Asendorf vertreten. Vier der Kinder von damals sind heute selbst Betreuer in der Jugendgruppe. Namentlich sind das Eiler Stumpenhusen, Tobias Kautz, Stefan Pehl und Mathias Marks.

Im Rallyesport engagieren sich mit Niclaas Suling, Matthias Rathkamp, Michael Wolters, Marcel Ehlers und Christian Wolters fünf Ex-Kart-Kinder. Michael Wolters fährt derzeit im Rahmen der deutschen Rallyemeisterschaft die Citroen Trophy als Markenpokal. Zwei Fahrer betreiben Auto Trial Sport: Das sind Mathias Marks und Nico Post. Überdies sind sechs ehemalige Kartfahrer stets in der Rallyeorganisition vertreten. Keine Frage: Die Manpower des AMC Asendorf ist dank der Jugendgruppe riesig.

Wie erfolgreich die aktiven Mitglieder der Jugendgruppe jetzt unterwegs sind, beweist ein Blick auf den Zwischenstand der Slalommeisterschaft 2013. Bei den Jüngsten, der K 1, zeigen zwei Mädchen den Jungs, wo es langgeht: Marit Lemke rangiert auf Platz eins, dicht gefolgt von Kim Vera Habekost auf Platz vier. In der K 2 sieht es für Darius Nitu mit Platz drei sehr gut aus. Bei den Zwölf- bis 13-Jährigen sind vier Fahrer des AMC unter den Top Ten: Christian Lemke liegt auf dem Bronzeplatz, Fabian Oppermann knapp dahinter auf Platz vier. Vincent Marks nimmt Platz sechs ein, Tim Gruß Rang neun. Die Klasse K 4 wird beherrscht von Florian Ahner auf Rang eins. Nina Steffens (4.), Andrey Schekolow (5.), Nico Raaf (8.) und Marius Lull (9.) sind unter den besten zehn der Meisterschaft. Bei den Ältesten liegt Henry Haschke auf Rang fünf und Pia Steffens auf sieben. Es sind jetzt sechs von zehn Slaloms gefahren, so dass bald die ersten Streichergebnisse zum Tragen kommen, und es für einige Kids noch richtig weit nach vorne gehen kann.

Das Ziel in diesem Jahr ist für die besten drei jeder Klasse die Norddeutsche Meisterschaft in Jever. Ausrichter ist der ADAC Weser- Ems. Der Bundesendlauf findet dann in Schleswig Holstein statt. In der Meisterschaft des NFM (Niedersächsischer Fachverband für Motorsport ) liegen Christian Lemke und Florian Ahner auf Platz eins. Darius Nitu ist im Moment auf Rang zwei. Marit Lemke rangiert derzeit auf Rang drei und Nina Steffens auf Platz vier in ihren jeweiligen Altersklassen

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Michael Wolters auf den Spuren von Walter Röhrl

54.12
Seit seiner Kindheit ist der inzwischen 21-jährige Michael Wolters versessen auf den Motorsport.
Im AMC Asendorf lernte er das Kartfahren und fuhr hier auch gleich erste Erfolge im Slalom- und Rundstreckensport ein. Über den Autoslalom kam er dann 2009 zum Rallyesport. Auch hier stellten sich bei kleineren Veranstaltungen schon Teilerfolge ein.
Später fuhr er dann zwei Jahre im HAIGO - Cup, auf der Rundstrecke.
Mit HWR - Motorsport schlossen sich die Hauptaktivisten zu einem Team zusammen.

2013 dann erfüllte sich der gelernte Fleischer Michael Wolters einen großen Traum: mit einem eigenen Auto an einer Rallye-Meisterschaft teilnehmen. Der Autohersteller Citroen rief die „Citroen Racing Trophy" ins Leben. Talentierte Fahrer konnten sich für die Teilnahme an der Trophy bewerben und bekamen die Chance zum Erwerb eines Citroen DS3 R1. Im Rahmen der Trophy (alle Fahrer starten hier mit einem komplett baugleichen Fahrzeug), die gleichzeitig mit verschiedenen anderen Meisterschaften (u.a. die Deutschland-Rallye-Meisterschaft und ADAC-Rallye-Masters) stattfindet, messen sich die Fahrer mit den deutschlandweit Besten im Rallyesport. Einige Fahrer kommen auch aus Nachbarländern.

Besonderes Highlight war hierbei sicherlich der Start zur ADAC Deutschland-Rallye, einem Lauf zur Rallye - Weltmeisterschaft, direkt unterhalb des Kölner Doms!

Aufbauend und unterstützend zur Seite steht Michael hier seit Jahren Heiner Habekost. Heiner ist mit seinen mehr als 30 Jahren Erfahrung ein „alter Hase" im Rallyesport. Früher als Fahrer nicht nur aktiv, sondern auch sehr erfolgreich; übernimmt er heute die Aufgaben des Chefmechanikers, Tüftlers und Co-Piloten.

Anfänglich lief es in der letzten Saison auch sehr gut für den Neuling Michael Wolters. Platz vier (von zwölf Startern) in der Trophy-Wertung nach drei Rennen sprechen für die Leistung von Michael. In der Juniorenwertung sprang sogar Platz drei heraus.

In den nachfolgenden Rennen gab es jedoch leider immer wieder technische Defekte und auch einen Unfall. Das Auto kam ins Schlingern, rutschte von der Straße und landete schließlich in einem Graben. Zum Glück gab es keinen Personenschaden – Fahrer und Beifahrer wohlauf, aber das Auto war mächtig demoliert.
Fazit: Nach gutem Start musste Michael zum Ende der letztjährigen Saison Lehrgeld zahlen!

Bei der Hessen-Rallye im letzten Jahr durfte ich einen Hauch von Rallyeluft schnuppern. Es war ein tolles Erlebnis das Fahrerlager zu erkunden, die Wertungsprüfungen anzuschauen und auch die Siegerehrung zu verfolgen.

Dank meines fehlenden technischen Verständnisses bestand meine Aufgabe im Fahrerlager darin, die Scheiben der Autos zu reinigen, sowie die Werbung und die Startnummer wieder lesbar erscheinen zu lassen! Muss auch gemacht werden!!

Die Winterpause nutzte das Team um Michael Wolters (hierzu zählen neben Heiner Habekost auch Christian Wolters, Sebastian Tobeck, Heinrich Ehlers, Matthias Rathkamp und Julia Beck) um das Auto aufzumöbeln und konkurrenzfähig zu machen.

Auch in diesem Jahr ist die Teilnahme an der „Citroen Racing Trophy" wieder das große Highlight. Den Auftakt bildete die ADAC Saarland-Rallye vom 08. bis 09. März 2014.

Voller Motivation und mit einem bestens präparierten Auto machte sich das Team auf den Weg ins Saarland. Lag im vergangenen Jahr noch Schnee, so fanden die Teilnehmer in diesem Jahr bei Frühlingstemperaturen beste Bedingungen vor.
Am Ende sprang mit Platz vier von insgesamt zehn eingeschriebenen Trophy-Teilnehmern eine sehr gute Platzierung heraus. Darauf lässt sich aufbauen

Der Routinier Heiner Habekost bilanzierte den Auftakt wie folgt: „Anfahrt gut", „Abfahren gut", „Ergebnis gut", „Alles gut". „Wir sind zufrieden mit dem Einstand in die Saison und vor allem, die technischen Probleme des vergangenen Jahres hinter uns gelassen zu haben".

Michael Wolters zeigte sich nach dem ersten Rennen sehr optimistisch und zufrieden-. jm letzten Jahr habe ich an der gleichen Stelle meinen ersten deutschen Meisterschaftslauf bestritten. Besonders der Schnee war eine große Herausforderung", sagte Michael rückblickend, „alles fing super an – so soll es weitergehen."

Am 11./12.04.14 stand dann das nächste Rennen an. Diesmal führte es das Team bis nach Österreich, zur Lavantthal-Rallye! Das Ergebnis dieses Rennens stand bei Redaktionsschluss dieser Martfeld-Live noch nicht fest.

Bis Anfang Oktober stehen dann noch vier weitere Ralleys an, wobei die Deutschland-Rallye Ende August als Doppellauf gewertet wird. Ebenso ist, außerhalb der Citroen-Trophy, ein Start bei der Rallye Sulinger Land geplant. Besonderes Highlight ist hier der am Freitagabend, den 02. Mai stattfindende Zuschauerrundkurs im Industriegebiet.

Wer sich generelle und aktuelle Informationen zum weiteren Verlauf der Rallyeteilnahmen und der Citroen Racing Trophy verschaffen möchte, der schaue im Internet unter www.hwr-motorsport.de oder www. citroen-trophy.de nach.

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Ralleysport im AMC Asendorf

47.16
Der Rallyesport hat im AMC Asendorf e.V. eine lange Tra¬dition. So wurde der Verein für diesen Sport und für Orientierungsfahrten gegründet. Bekannterweise ist es mittlerweile nicht mehr das einzige Standbein der "Asendorfer". Aktuell sind drei Teams auf Deutschlands Rallyestrecken unterwegs.

Vorweg die Frage: Was ist Rallyesport überhaupt?

Die Rallye ist nicht vergleichbar mit einem Rundstreckenrennen. Denn eine Rallye besteht aus mehreren Wertungsprüfungen (WP), die über abgesperrte Straßen und Wirtschaftswege führen. Es handelt sich um ganz normale Straßen, auf denen man morgens vielleicht noch zur Arbeit gefahren ist. Zur Sicherheit von Teilnehmern und Zuschauern wird die Strecke durch Sicherheitsposten und Rettungskräfte abgesperrt, so dass kein anderes Fahrzeug als die Teilnehmer unterwegs ist. Die WPs werden auf Bestzeit gefahren. Der Gewinner einer Rallye ist derjenige, der im Ziel die kürzeste Fahrtzeit aller WPs gefahren ist. Um möglichst schnell zu sein, fährt man mit einem Beifahrer. Fahrer und Beifahrer sammeln bei einer langsamen Abfahrrunde, welche nicht auf Zeit gefahren wird, möglichst viele Informationen über Kurven, Länge der Geraden und Bodenbeschaffenheit. Die Aufgabe des Beifahrers ist, aus diesem "Gebetbuch" zur richtigen Zeit die kommende Kurvenkombination anzusagen. Zwischen Fahrer und Beifahrer muss blindes Vertrauen herrschen, um wirklich schnell zu sein. Sollte einem von beiden ein Fehler unterlaufen, kann dieses sehr schnell in einem Unfall enden.

Auf Grund der verschiedenen Bodenbeläge wirkt sich eine Rallye stark auf das Material aus, da es über Stock und Stein geht. In den eingerichteten Service-Zonen müssen dann die Techniker in der vorgegebenen Zeit alles wieder richten. Zwischen den WPs befahren die Teilnehmer den öffentlichen Straßenverkehr, weshalb alle Fahrzeuge der Straßenverkehrsordnung entsprechen und zugelassen sind.

Die Teams des AMC Asendorf
Für den AMC Asendorf sind die Teams Rolf Albert mit Niclaas Suling (Warpe/ Asendorf), Matthias Rathkamp mit Olaf Jordan (Martfeld/ Asendorf) sowie Michael Wolters mit Heiner Habekost oder auch Christian Wolters (Martfeld/ Martfeld) am Start.

Rolf Albert und Niclaas Suling starten mit einem Opel Kadett E und nehmen am ADAC Rallye Masters teil. Diese deutsche Meisterschaft findet mit sieben Läufen im ganzen Land statt – von Grömitz in Schleswig-Holstein bis Kirchhain in Bayern. Einer ist aber auch im nahen Sulingen. Die ADAC Mobil Pegasus Rallye" lockt dabei jedes Jahr mehrere tausend Zuschauer an. Die restlichen sechs Veranstaltungen stehen der Sulinger beim Thema Zuschaueraufkommen in nichts nach.

Rolf Albert fährt schon seit den 80ern Rallye und konnte neben vielen Meisterschaftstiteln bereits einen Gesamtsieg auf sein Konto schreiben. Das Team startet bereits seit 2004 zusammen.

Im ADAC Rallye Masters absolvierten beide bereits fünf der sieben Läufe. In der Zwischenwertung konnten Sie dank des guten Zusammenspieles viele stärkere Fahrzeuge hinter sich lassen. Sie belegen derzeitig Platz 10 von 101 gewerteten Fahrerteams. Für die beiden restlichen Läufe wollen die beiden noch mal alles aus ihrem 180 PS starken Fahrzeug herausholen.

Matthias Rathkamp und Olaf Jordan starten mit einem BMW E30 bei Norddeutschen Rallyes. Der Rallye-Cup sowie die ADAC Regionalmeisterschaft geben hierzu den Rahmen. Mit dem zu dieser Saison neu aufgebauten Rallyewagen wurden schon einige Rallyes bestritten.

Nach einem Doppelsieg bei den letzten zwei Rallyes liegt Matthias Rathkamp auf Platz 2 in der Meisterschaft. Aber auch die Vorjahre lassen sich sehen. So gewann er in der Saison 2009 u.a. die ADAC Weser-Eins Rallyemeisterschaft und den Pokal des Deutschen Mortorsportbundes für die Region Nord. Für die kommende Saison 2012 ist der nächste Schritt geplant. Auch das BMW-Team will am ADAC Rallye Masters teilnehmen. Das sie es können, haben sie schon bei der diesjährigen "Rallye Sulinger Land" gezeigt, wo sie den vierten Platz erreichten.

Unser letztes Team ist in dieser Konstellation sehr neu. Der 19-Jährige Michael Wolters sitzt erst seit Ende des letzten Jahres am Steuer des Opel Corsa A und Heiner Habekost auf dem heißen Stuhl. Bevor es soweit kam, hat Michael Wolters Heiner Habekost die Kurvenkombinationen verraten. Michael Wolters konnte so frühzeitig Erfahrungen sammeln und Abläufe erlernen. Fahrpraxis fand er am Lenkrad von Kart, Rundstreckenfahrzeugen und beim Automobilslalom. Die letzten Ergebnisse lassen sich schon sehen. Leider musste das Team bei der letzten Rallye durch einen technischen Defekt aufgeben. Sollte Michael Wolters einmal nicht im Auto sitzen, nimmt Christian Wolters nehmen Heiner Habekost Platz. Der ebenfalls 19-jährige stammt wie Niclaas Suling, Matthias Rathkamp und Michael Wolters aus der Jugendgruppe des AMC Asendorf e.V. und hat den Weg über den Kartsport und den Autoslalomsport in das Rallyeauto gefunden. Einige Rallyes bestritt er bereits als Beifahrer, was ohne die Förderung der Jugend sonst nicht möglich gewesen wäre. Übrigens: Christian Wolters und Michael Wolters saßen mit 15 Jahren das erste Mal im Rallyeauto.

Matthias Rathkamp, Heiner Habekost, Michael und Christian Wolters haben sich zu "HWR-Motorsport" zusammengeschlossen, um sich gegenüber Sponsoren zu präsentieren. Deren Dank geht aus diesem Grund auch an Castro) und ZF-Sachs für die geleistete Unterstützung. Es ist nicht einfach und selbstverständlich Hilfe zu finden.

Grundsätzlich ist Rallyesport ein Sport für jedermann. Neben einem Führerschein, dem Auto und der Rennbekleidung braucht man eigentlich nicht viel... Spaß und ein wenig Talent sind wichtige Bausteine – etwas handwerkliches Geschick und vielleicht etwas Hilfe können nicht schaden!

Mit allem ausgestattet kann dann auch der Start bei der Rallye des AMC Asendorf e.V. erfolgen. Unsere Heimrallye ist die "ADAC Rallye Buten un` Binnen", welche wir in einer Veranstaltergemeinschaft mit dem AC Verden und dem MSG Visselhövede seit langem in Liebenau auf dem IVG-Gelände ausrichten.

Aktuelle Berichte rund um den AMC und den erwähnten Motorsportlern finden Sie unter www.amc-asendorf.de. Wenn Sie einmal im Rallyeauto Platz nehmen wollen, dann schauen Sie sich doch die Homepages mit den Onboardvideos der Teams an www.hwr-motorsport.de oder www.youtube.com/user/rallyekadett.


Ein Ralleyauto in Aktion.
Foto Christian Kuhr - www.ckworks.de

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Mit Sicherheit ans Ziel
Lernen mit Spaß bei den Fahrrad-Turnieren des AMC Asendorf e.V. im ADAC

46.20
Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet der AMC Asendorf e.V. im ADAC Fahrrad-Turniere an den umliegenden Schulen und trägt damit aktiv zur Jugend-Verkehrssicherheit bei. Spätestens bei der selbständigen Teilnahme am Straßenverkehr müssen Kinder und Jugendliche ihr Fahrrad sicher beherrschen – eine Voraussetzung die viele Mädchen und Jungen nur teilweise erfüllen.

Unter dem Motto "Mit Sicherheit ans Ziel" hält der ADAC für junge Radfahrer im Alter von 8 bis 15 Jahren mit dem Fahrrad-Turnier ein praxisnahes Übungsprogramm bereit. Wir vom AMC vermitteln dieses Übungsprogramm jedes Jahr an 600 – 700 teilnehmende Kinder.

Auf einem ca. 200 Meter langen Parcours mit acht Aufgaben können Kinder spielerisch wichtige Fahrtechniken einüben, die sie im Straßenverkehr beherrschen müssen. "Kluge Köpfe schützen sich", d.h. alle Teilnehmer fahren mit Helm. Hat die Jugend-Verkehrserziehung auch prioriät, so gibt es den sportlichen Anreiz. Denn die teilnehmenden Kinder haben die Möglichkeit sich beginnend bei den Schulturnieren, über Regionalturniere und Landesmeisterschaften, für das Bundesendturnier und dort sogar für das Europaturnier zu qualifizieren. Die Wertung erfolgt getrennt nach Mädchen und Jungen in drei Altersgruppen.

Der nun folgende Rückblick auf die vergangene Saison soll einen Einblick in die Arbeit der Sparte Fahrradturnier im AMC aufzeigen. Der AMC Asendorf e. V. im ADAC veranstaltete im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem ADAC Weser-Ems 9 Fahrradturniere. Neben unserem Endturnier wurden 8 Vorturniere an den Grundschulen Hoya, Wechold, Martfeld, Drakenburg, Bücken und Asendorf sowie am Gymnasium Bruchhausen-Vilsen und an der Gutenbergschule Hoya ausgerichtet. Insgesamt nahmen im vergangenen Jahr 638 Kinder an unseren Turnieren teil.

Auf unserem Endturnier am 19. Juni in Bruchhausen-Vilsen ermittelten wir die Teilnehmer für das Regionalturnier des ADAC Weser in Verden. Um die Regionalturniere zu stärken, wurde vom ADAC der Meldemodus geändert und wir durften 12 anstatt, wie in den Vorjahren, 6 Teilnehmer zu diesem Turnier melden. Am 12. September fuhren Heiner Schulze und Hartmut Winter mit unseren Teilnehmern zum Regionalturnier nach Verden. Hier und beim ADAC Endturnier in Quakenbrück übernahm wieder Hartmut Winter die Betreuung der Teilnehmer des AMC, da Heiner Schulze auf beiden Turnieren als Oberschiedsrichter tätig war.

Wir kamen mit folgenden Ergebnissen zurück

  • Gruppe Jungen I Matti Ullmann 3. Platz
  • Gruppe Jungen I Arne Irrmoor 4. Platz


  • Gruppe Jungen II Jannik Kuhlenkamp 2. Platz
  • Gruppe Jungen II Devin Glück 16. Platz


  • Gruppe Jungen III Malte Bremer 3. Platz
  • Gruppe Jungen III Marius Lull 4. Platz


  • Gruppe Mädchen I Pia Krebs 7. Platz


  • Gruppe Mädchen II Paulin Bremer 6. Platz
  • Gruppe Mädchen II Lea Habekost 8. Platz
  • Gruppe Mädchen II Pia Fahrenholz 9. Platz
  • Gruppe Mädchen II Celina Schmidt 11. Platz


  • Gruppe Mädchen III Jana Ullmann 6. Platz

An den Ergebnissen zeigt sich, dass sich unser intensives Training am Tag vor der Veranstaltung auf dem Schulhof bezahlt machte. Die ersten 6 jeder Gruppe haben sich für das ADAC Weser-Ems Endturnier in Quakenbrück qualifiziert und somit hatten sich vom AMC 7 Kinder eine Fahrkarte erkämpft. Am 10. Oktober ging es dann in Quakenbrück um die begehrten Fahrkarten zum Bundes-Fahrrad-Endturnier in Passau. Leider konnten wir nur noch mit 6 Kindern teilnehmen, da Arne Immor wegen eines anderen Termins absagen musste. Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

  • Gruppe Jungen I Matti Ullmann 2. Platz


  • Gruppe Jungen II Jannik Kuhlenkamp 6. Platz


  • Gruppe Jungen III Malte Bremer 1. Platz
  • Gruppe Jungen III Marius Lull 4. Platz


  • Gruppe Mädchen II Paulin Bremer 6. Platz


  • Gruppe Mädchen III Jana Ullmann 8. Platz

Somit hatte sich Malte Bremer das Ticket für Passau erfahren, denn nur der Erste jeder Gruppe kam weiter. Damit hat sich erstmals in der Geschichte des AMC Asendorf ein Teilnehmer zum zweiten Mal für das Bundesendturnier qualifiziert. Malte Bremer ging bereits beim Bundesendturnier 2007 für den ADAC Weser-Ems in Köln an den Start.

Das Bundes-Fahrrad-Endturnier fand in der Zeit vom 11. - 14.11.2010 statt. Allein die Hin- und Rückreise war für Malte ein besonderes Erlebnis. Denn der ADAC Weser-Ems ist mit seinen Teilnehmern von Bremen nach München geflogen. Der erste Flug für Malte überhaupt. Beim Endturnier zeigte er eine gewohnt gute Leistung und belegte einen hervorragenden 9. Platz. Auf dem Regionalturnier in Verden und auf dem Endturnier in Quakenbrück war der AMC jeweils der Verein mit der stärksten Beteiligung. Somit liegt wieder eine aufregende Fahrradturniersaison hinter uns, doch die neue Saison ist auch nicht mehr weit.

Folgende Turniere werden wir in diesem Jahr ausrichten:

  • 12.05.2011 Grundschule Wechold
  • 19.05.2011 Grundschule Drakenburg
  • 26.05.2011 Grundschule Asendorf
  • 07.06.2011 Gymnasium Bruchhausen-Vilsen
  • 09.06.2011 Gutenbergschule Hoya
  • 16.06.2011 Grundschule Martfeld
  • 20.06.2011 Grundschule Bücken
  • 25.06.2011 AMC Endturnier
  • 17.07.2011 Ferienkiste Stuhr 1
  • 24.07.2011 Ferienkiste Stuhr 2

Außerdem werden wir zusammen mit dem AC Verden eines der beiden Regionalturniere des ADAC Weser Ems am 04.09.2011 ausrichten.
Uwe Steffens

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AMC Asendorf
Bambini Gruppe

46.12
Im Jahr 2005 hat der AMC ein neues Projekt im Jugendsportbereich in Angriff genommen und die Bambini-Gruppe gegründet. Hierzu hat der Verein ein entsprechendes Kart für die Kleinsten angeschafft.

Hintergrund war der etwas rückläufige Nachwuchs in den vergangenen Jahren. Beim Kart-Slalom ist das Mindestalter auf 8 Jahre gesetzt, so dass die meisten auch erst mit diesem Alter beginnen. Oft ist Unerfahrenheit dann bei den ersten Veranstaltungen ein Hindernis und die Erfolge bleiben aus. Mit der Bambini Gruppe wird interessierten Kindern ab 5 Jahren (ausschlaggebend ist das Geburtsjahr) die Möglichkeit gegeben, sich spielerisch schon ein wenig auf die "großen Wettkämpfe" vorzubereiten.

Die Beherrschung eines Fahrzeuges, Übersicht und Reaktionsschnelligkeit – drei Dinge, die im Straßenverkehr oftmals entscheidend sein können. Für die Kids ist der Jugend-Kart-Slalom eine ideale Gelegenheit, sich diese Eigenschaften schon im Schulalter anzueignen. Bei den Kart Slaloms steht zunächst einmal nicht das Tempo im Vordergrund. Die sichere Beherrschung des Sportgeräts hat Priorität. Eine behutsame Möglichkeit in den Motorsport finden die Kids und ihre Eltern jeden Donnerstag nachmittag ab ca. 16:30 Uhr auf dem Gelände der Firma Ellinghausen in Martfeld. Nähere Informationen erhaltet ihr bei Christian Wolters, Uwe Steffens oder direkt vor Ort beim Training - schaut einfach vorbei...

In Zusammenarbeit mit einigen anderen befreundeten Vereinen aus der näheren Umgebung wird seit einigen Jahren im Rahmen des wöchentlichen Samstagstrainings (3-4 mal im Jahr) eine Nachwuchs-Meisterschaft "Weser Pokal" ausgetragen, in dem die Kids in gewohnter Umgebung an die richtigen Wettkämpfe heran geführt werden. Hier sind dann ebenfalls die kleinsten unter sich und sie können sich somit an den Nervenkitzel gewöhnen.

Was ist Kart Slalom Sport eigentlich?

Auf einem großen befestigten Platz wird mit Pylonen ein Parcours aufgebaut, der aus verschiedenen Aufgaben besteht. Mit Geschick und Speed sind die Tore, Gassen, Kreisel und "Schweizer" möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt's Strafsekunden, die zur Fahrzeit addiert werden. Die gesamte Strecke ist zwischen 200 und 500 Meter. Die Karts sind mit einem 5,5 PS Viertakt Motor, Seitenkästen, Frontspoiler und Kettenschutz ausgerüstet. Bei den Bambins ist zudem noch eine Funkabschaltung montiert, die im Notfall den Motor abschaltet und in besonderen Fällen auch die Bremse betätigt. Bei diesem Kart handelt es sich um eine deutlich kleinere Variante wobei auch entsprechend geringere Lenkkräfte nötig sind.

Wer kann mitmachen?
Für die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2004 und 2005 haben wir derzeit noch wenige Plätze frei. Über den Verein erhaltet ihr den ADAC Jugendgruppen-Ausweis, natürlich kostenfrei. Selbstverständlich haben wir auch alle notwendigen Versicherungen abgeschlossen. Und der Clou: Ihr braucht kein eigenes Kart. Das stellt der Verein fürs Training und derjeweilige Veranstalter für den Wettbewerb zur Verfügung. Damit bei der Kleidung alles ordentlich ist, stellt der Verein sogar die Fahrerkleidung in Form eines schicken Overalls, sofern man sich an einer der angebotenen Meisterschaften beteiligt. Zur Sicherheit achten wir darauf, dass die Kleinsten auch im Training mit einer Halskrause fahren.

Kosten:

  • 11 € Jahresbeitrag im Verein
  • 15 € Jährliche Trainingsgebühr für die aktiven Fahrer (für z.B. Reifen, Benzin, ...)
  • 10 € Jährliche Nutzungsgebühr für Fahreranzug, der jährlich bzgl. Größe getauscht werden kann
  •   8 € Nenngeld je Veranstaltung (außer Nachwuchsveranstaltungen)

Helm (wird zum Training vom Verein gestellt), Handschuhe, Fahrerschuhe (da gibt's keine besonderen Vorgaben)

Aller Anfang ist schwer!
Dieser Spruch gilt natürlich - wie in jeder Sportart - auch für den Kart-Slalom. In den meisten ADAC-Ortsclubs gibt es deshalb einen Jugendleiter, der sich um die jungen Mitglieder kümmert. Im AMC ist dies Hartmut Falldorf. Er organisiert das Training und die Einsätze der Clubmitglieder. Mittlerweile sind auch einige ehemalige Fahrer/innen als Trainer recht erfolgreich. Übrigens: "Hut ab" vor diesen Ehrenamtlichen, die mit viel Engagement ihre Freizeit in die Jugend investieren.

Wie läuft dann später so ein Wettbewerb ab?
Wer nach intensivem Training das Wechselspiel von Gas, Bremse und Lenkrad sicher beherrscht, kann erste Erfahrungen im Wettbewerb sammeln. Rechtzeitig vor Nennungsschluss ist die erste Station die Papierabnahme. Dort hängt auch die Parcours-Skizze aus. Nach diesem Plan wird der Kurs erst mal zu Fuß besichtigt. Der Jugendleiter begleitet dabei seine Schützlinge, denn auf Grund seiner Erfahrung erkennt er sogleich die Tücken und Schwierigkeiten der Strecke.

In jeder Klasse werden die Startnummern ausgelost. Kurz vor dem Start begeben sich Teilnehmer und Betreuer zum Vorstartbereich. Dort wird die Sitzposition eingestellt. Pedalverlängerungen und Einstecksitze stellt der Veranstalter zur Verfügung, sofern sie nicht mitgebracht werden.

Wenn der Starter die Strecke freigibt, geht's erst mal zum Trainingslauf, der aber meist schon mit "Topspeed" gefahren wird. Nur so sind nämlich die kritischen und oft entscheidenden Passagen ausfindig zu machen. Bis zum folgenden ersten Wertungslauf bleibt noch kurz Zeit für letzte Anweisungen und Tipps vom Betreuer.

Wenn alle Teilnehmer der Klasse ihren Trainings- und ersten Wertungslauf absolviert haben, starten alle noch einmal zum zweiten Lauf. Dann steht das Endergebnis fest und kurz darauf beginnt die Siegerehrung. Auch wenn's am Anfang noch nicht zu einem Pokal oder gar Podestplatz reicht, lohnt es sich, fleißig bis zum nächsten Start zu trainieren. Und wer weiß, ob nicht genau du das nächste große Talent aus den Reihen des AMC Asendorf sein kannst und Erfolge einfährst...

Unsere aktuellen Bambini's und deren Vorläufer
Zur Zeit haben wir mit Kim-Vera Habekost und Marit Lemke bei den Bambini's zwei talentierte "Mädel's" in unseren Reihen. Jonas und Ole Gruß werden ab diesem Jahr in ihrer ersten Meisterschaftsserie, des ADAC Weser-Ems e.V. für den AMC Asendorf e.V., an den Start gehen. Alle "Vier" fahren meist schon "Topspeed" und werden sicherlich ihren größeren Geschwistern in nichts nachstehen. Denn aus unseren Anfängen der Bambini Gruppe in 2005 sind heute noch Tim Gruß, Maximiliam Haake, Lea Habekost, Christian Lemke und Nina Steffens mit Herzblut dabei. Diverse ADAC Weser-Ems Meistertitel und Norddeutsche Meistertitel, sowie Teilnahmen bei den deutschen Meisterschaften dokumentieren ihr Talent und unsere gute Vereinsarbeit. Mit Annika Oppermann haben wir unsere nächste "Dame" ganz frisch in unserer Mitte.

Solltet ihr Interesse haben oder ihr benötigt noch weiter Informationen, so wendet Euch an unseren Bambini Coach Uwe Steffens (in Personalunion 1. Vorsitzender unseres Verein) unter 04255-435. Wir freuen uns auf Euch.
Bis bald eure Jugendgruppe des AMC Asendorf e.V.
Uwe Steffens


oben v.l.r Ole Gruß, Jonas Gruß
Unten v.I.n.r Marit Lemke, Annika Oppermann, Kim Vera Habekost.

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AMC Asendorf - Saisonrückblick 2010

SAISON 2010 - Sensationelle und erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte

45.14
Unsere Teilnehmer bei den norddeutschen Meisterschaften und dem Bundesendlauf o.v.l.n.r. Fabian Oppermann, Nico Post, Nina Steffens u.v.l.n.r. Tim Gruß, Vincent Marks, Christian Lemke)
Im Jahr 2010 war der AMC Asendorf e.V. wieder sehr aktiv. Es wurden 32 Veranstaltungen durchgeführt. Im Bereich Jugend fanden 53 Kart-Trainings (2x wöchentlich) statt, wo insgesamt 808 Teilnahmen gezählt wurden. Dieses war nur möglich durch den enormen Einsatz der verschiedenen Organisatoren und der unermüdlichen Mitarbeit der vielen Helfer.
Unsere seit 1998 eingesetzten Karts hatten in den vergangenen Jahren einiges zu leisten, was eine Projektgruppe auf den Plan rief den Fuhrpark zu erneuern. Als Ergebnis sind drei, für die Saison 2010, neue "Mach1 Karts" für den Verein angeschafft worden. Als großzügige Spender stellten sich die Kreissparkasse Syke, die Volksbanken e.G. Bassum, Grafschaft Hoya und Sulingen als auch die Versicherungen der Region heraus. Die feierliche und offizielle Übergabe war am Sonntag, den 30. Mai 2010 im Rahmen des Prädikatlaufes (ADAC Weser-Ems Pokallauf mit mehr als 100 Starter/ Teilnehmer) auf dem Gelände der Firma Ellinghausen in Martfeld. Der Prädikatslauf fand von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Die Jugendlichen Kartfahrer des AMC Asendorf e.V. hatten vor heimischem Publikum ihr Talent unter Beweis stellen können und dankten dies mit 5 Treppchen Plätzen.

Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Jugend-Kart wieder reichliche Siege eingefahren. In der Saisonabrechnung wurden dadurch in den Meisterschaften (Weser-, Friesland-Pokal) 5 Meistertitel, 4 Vizemeister, 3x Platz 3 als auch 2 Mannschaftssieger (erstmalig Niedersächsischer Meister über den NFM (Niedersächsischer Fachverband für Motorsport) und zum dritten Mal Frieslandpokal) eingefahren. In der ADAC Weser Ems Meisterschaft konnten 3 Regionalmeister, 2 Vizemeister, sowie 1x Platz 3, 2x Platz 5 und 1x Platz 6 erreicht werden. Dieses waren die Fahrer der Klassen

    K1 (8-9 Jahre)
  • Fabian Oppermann (Meister)
  • Vincent Marks (Platz 2)
  • Daniel Diekmann (Platz 5)


  • K2 (10-11 Jahre)
  • Christian Lemke (Meister)
  • Tim Gruß (Vizemeister)
  • Nina Steffens (Platz 3)
  • Maximilian Haake (Platz 5)


  • K3 (12-13 Jahre)
  • Nico Post (Meister)
  • Pia Steffens (Platz 6)

Für die Fahrer auf den Plätzen 1-3 bedeutete das die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft in Frankfurt/ Oder, wie auch den Bundesendlauf in Embsen/ Lüneburg. Bei der NFM (Niedersächsischer Fachverband für Motorsport) Meisterschaft ging es um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Hagen/ Westfalen, wofür sich Christian Lemke als Vizemeister empfahl.

Bei den überregionalen Endläufen belegten die AMC Fahrer durchweg sensationelle bis gute Platzierungen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften (18 Starter/Klasse) bzw. ADAC Bundesendlauf (51 Starter/Klasse) belegten Nico Post die Plätze 1 u. 1, Christian Lemke die Plätze 1 u. 5, Nina Steffens die Plätze 3 u. 28, Tim Gruß die Plätze 14 u. 11, Fabian Oppermann die Plätze 11 u. 24 und Vincent Marks die Plätze 10 u. 27. Als Jahres Highlight erreichte Christian Lemke dann bei der Deutschen Meisterschaft in Hagen/ Westfalen einen tollen 7. Platz von 28 Startern.

Damit haben wir erstmals in unserer Vereinsgeschichte 2 Norddeutsche Meister und 1 Bundesendlaufsieger für den ADAC Weser-Ems gestellt.

Hier ein Auszug aus dem Live-Ticker (von der amc-asen¬dorf.de Homepage) und vom Pressebericht zum Bundesendlauf.

  • 05:45 Uhr: Aufstehen! Puuh! Die Betten waren aber weich. Jetzt heißt es durchatmen und dann geht es los.

  • 06:30 Uhr: Frühstück. Fabi und Vincent sind ziemlich aufgeregt. Alfred möchte ohne Kaffee nicht angesprochen werden. Harti sieht noch etwas verpennt aus. Matze kann schon am frühen Morgen Blödsinn erzählen. Thomas hat sich so heftig den Kopf angeschlagen, dass er sehr ruhig ist. Gleich geht es los!

  • 07:30 Uhr: Gleich rutscht mir das Herz in die Hose aber den Kindern sage ich, dass sie ganz locker bleiben sollen, denn Sie können ja ganz entspannt an den Norddeutschen teilnehmen.

  • 08:00 Uhr: Einmarsch der Teilnehmer. Booh, ist schon toll! Ich versuche alles zu fotografieren aber irgendwie sehe ich alles so verschwommen. Tim stupst Vincent an und sagt: "Schau nur deine Mutter!" Die ersten Tränen sind geflossen. Wie war das noch mit dem locker bleiben? Ich glaube dieser Tag wird noch tränenreich. Das mit den Mützen (AMC- Mützen mit Namen der Teilnehmer und Vereinslogo) sieht einfach nur klasse aus. Tolle Idee!

  • 09.25 Uhr: Die K3 fängt an. 10:00 Uhr. Es ist wie im Krimi, ein echt spannendes Rennen.

  • 10:30 Uhr: Ich stehe direkt neben Falk. Es ist der letzte Lauf für Nico. Ich schaue nur kurz Falk an und schlucke. Schon ist es wieder geschehen aus lauter Sympathie weine ich mit. Nico ist Norddeutscher Meister. Falk weint, Anke weint und Matze hat Tränen in den Augen. Und was macht Nico? – der ist cool wie Brot.

  • 10:40 Uhr: Anke tanzt und lacht- ja so wollen wir dich sehen.

  • 10:45 Uhr: Die K2 läuft ab. Die ersten Irritationen . Nico darf kein Coach von Nina sein. Nach langem Hin und Her dann doch. Bitte Nina bleibt jetzt ganz cool Ich glaube Uwe ist totalfertig.

  • 11:20 Uhr: Es läuft ziemlich gut für Nina und Christian. Tim macht nichts. Der Bundesendlauf kommt auch noch. Zweiter Durchlauf: Nina steht auf Platz 1.

  • 12:00 Uhr: Nina steht immer noch auf Platz 1.

  • 12:05 Uhr: Jetzt hat Christian Nina abgelöst. Man Christian, das hast du super gemacht. Christian ist Norddeutscher Meister. Nina hat Platz 3 geschafft. Und Tim hat Platz 14. Oh nein, jetzt weint Ingrid. Bitte nicht !! Zu spät, jetzt heule ich auch wieder. Gut das mir Familie Runge Taschentücher geschenkt haben.

  • 12.25 Uhr: K1 jetzt seid ihr dran. Mal sehen ob ich überhaupt irgendetwas mitschreiben kann. Mutti Marks geht die Düse. Merlin fährt - toll super Zeit, es läuft rund. Vincent fährt: Ohh Mist 2 Pylonen. Fabian musst Du das nachmachen? Auch 2 Pylonen. Los Jungs, jetzt noch der zweite Lauf. Merlin - Supi Platz 4. Vincent-Coole Socke Du hast einen tollen 2. Lauf hingelegt - Platz 10 und Fabian – Du machst ja schon wieder alles nach! Platz 11. SUPPP iiii

Pressebericht zum Bundesendlauf in Embsen:
Sie lagen sich jubelnd in den Armen und einige Freudentränen wurden auch verdrückt. Mit einer Delegation von über 70 Familienangehörigen und Fans war die Karabteilung des AMC Asendorf nach Embsen/Lüneburg gereist, um die Finalläufe der ADAC-Jugend-Kart Slalom-Meisterschaft mit zu verfolgen. Und zur Überraschung aller sprang dann am Ende sogar ein Meistertitel heraus: Nico Post war in der Klasse K3 einfach nicht zu schlagen.

Jeweils 51 Teilnehmer aus den 17 ADAC-Regionalverbänden Deutschlands hatten auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Embsen für mächtig Betrieb und heulende Motoren gesorgt. Zum allerersten Mal überhaupt war der AMC Asendorf gleich mit sechs Fahrern für den Regionalverband Weser-Ems vertreten, die allesamt achtbare Resultate ergatterten.

Allen voran der amtierende Norddeutsche Meister Nico Post, der in seiner Altersklasse K3 startete. Gemeinsam mit Betreuer Matthias Marks hatte er sich eine passende Strategie für den Wettkampf parat gelegt, nach dem ersten Wertungslauf stand prompt ein starker dritter Rang zu Buche. Doch der Weg führte für den Asendorfer Youngster noch weiter nach vorn, mit der Tagesbestzeit von 36,06 Sekunden und einem fehlerfreien zweiten Wertungslauf raste Nico Post auf Rang eins - und damit tatsächlich zum Titel. "Die Stimmung war der Wahnsinn, die anschließende Meisterschaftsfeier der absolute Höhepunkt des Tages", schilderte Jürgen Lemke, ebenfalls Betreuer beim AMC Asendorf, seine Eindrücke.

Und auch in der Heimat wurde eifrig mitgefiebert, so boten die Asendorfer den Daheimgebliebenen auf der Vereinshomepage im Internet einen Live-Ticker mit den wichtigsten Neuigkeiten zum Nachlesen und Mitfreuen an. Dort bekamen die Anhänger auch den starken Auftritt der AMC-Fahrer in der K2 mit. Mit Nina Steffens, Tim Gruß und Christian Lemke kamen alle Piloten des Verbandes Weser-Ems aus Asendorf - auch das ein Zeichen der besonderen Stärke des AMC.

Nina Steffens musste bereits früh am Morgen auf die Strecke, bei teils frostigen Temperaturen hielt sie sich im ersten Umlauf noch etwas zurück und kassierte einen Pylonenfehler, nach einer Aufholjagd im zweiten Durchgang belegte sie aber noch Rang 28. Tim Gruß manövrierte sein Kart in beiden Läufen schnell und fehlerfrei durch den Parcours und freute sich riesig über Position elf. Christian Lemke setzte dann allerdings noch einen drauf. Schnörkellos unterstrich der Norddeutsche Meister seine Klasse und kam letztlich als Fünfter ins Ziel - wobei ihn gerade einmal sieben Zehntel vom Titel trennten. "Das war ein Wimpernschlagfinale, aber Christian hat sich trotzdem riesig gefreut und war überhaupt nicht enttäuscht. Aber das war bei allen Fahrern so, allein die Teilnahme am Bundesentscheid war ja für alle schon ein riesiger Erfolg", kommentierte Jürgen Lemke das Abschneiden der Nachwuchsfahrer.

Abschließend gingen dann noch Vincent Marks und Fabian Oppermann in der K1 auf die Piste. Nach einem fehlerfreien ersten Durchgang flatterten beim ersten Auftritt auf großer Bühne dann ein wenig die Nerven, weshalb sie letztlich auf Platz 27 beziehungsweise 24 landeten - aber ebenfalls sofort mit ihren Vereinskollegen das gute Abschneiden feierten.

Zum Ende der Saison abschließend:
Kartsport ist ein Saisonsport, der von Ende März bis Anfang Oktober eines Jahres stattfindet. Trainieren dürfen wir auf dem Gelände der Firma Ellinghausen (herzlichen Dank dafür, liebe Elke, lieber Rolf an dieser Stelle von allen Vereinsmitgliedern, Eltern und Kindern) in Martfeld jeweils donnerstags mit den Kleinsten von 16:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr und samstags für alle Altersklassen von 13:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr.

Hinweis für die Eltern und Interessierte:
Der AMC Asendorf e.V. ist ein ADAC Ortsclub und hat über den ADAC Weser-Ems folgende Versicherungen für der Kart-Sport abgeschlossen:
- Teilnehmer-Unfallversicherung
- Teilnehmer-Haftpflichtversicherung
- Veranstalter-Haftpflichtversicherung
Kontakt:
Solltet Ihr jetzt Interesse am Jugendkartsport bekommen haben, schaut doch mal während der Trainings vorbei oder meldet euch bei unserem Jugendleiter Hartmut Falldor unter 04255-982149 und / oder seinem Stellvertreter Falk Post unter 04258-259401.

Wollt Ihr unseren Verein bzw. unsere ehrenamtliche Jugendarbeit unterstützen, so könnt ihr uns auch als aktive, Vereinsmitglied oder passives Fördermitglied begleiten Nähere. Informationen zu unserem Verein oder Sponsoring der kosten- und materialintensiven Aktivitäten erteilt unser 1. Vorsitzender Uwe Steffens unter 04255-435. Weitere Informationen sowie Termine sind unter www.amc-asendorf de zu finden. Neben dem Kartsport ist der AMC auch in weiteren Sparten wie der Ausrichtung von regionalen Fahrradturnieren, Auto- Trial, - Slalom und - Rallye usw. aktiv.

In den nächsten Ausgaben von MARTFELD Live "DAS DORFMAGAZIN" werden wir über unsere erfolgreiches Bambini's aus der Saison 2010 berichten und die neustes Infos über unsere Jugendgruppe und den Verein darstellen.

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AMC Asendorf

Neue Mach1 Karts und neue Fahreranzüge für die Jugendgruppe

44.14
Hallo Sportsfreunde, wie schon in den Vorjahren war am Sonntag, den 30. Mai 2010 wieder das Gelände der Firma Ellinghausen in Martfeld Austragungsort unseres Jugend Kart-Slalom-Prädikats-Laufes.

Als 4. Lauf der Kart-Slalom-Meister-Schaft 2010 des Regional-Clubs Weser-Ems wurde inzwischen die 20. Kart Slalom Veranstaltung des AMC Asendorf e.V. ausgerichtet.

Dieses nahmen wir unter anderem zum Anlass das diesjährige Event etwas größer ausfallen zu lassen.

Die seit ca. 12 Jahren eingesetzten Karts hatten in den vergangenen Jahren einiges zu leisten, was eine Projektgruppe auf den Plan rief den Fuhrpark zu erneuern. Als Ergebnis sind 3 neue "Mach1Karts" im speziellen AMC-Design für den Verein angeschafft worden. Darüber hinaus wurden auch noch hochwertige einheitliche Fahreranzüge angeschafft, die das gesamte Erscheinungsbild der Jugend- gruppe abrunden und die "kleinen Mitglieder" besonders stolz über den Platz liefen lassen. Als großzügige Spender stellten sich die Kreissparkasse Syke, die Volksbanken e.G. Bassum, Grafschaft Hoya und Sulingen als auch die VGH Versicherungen der Region heraus. Die feierliche und offizielle Übergabe war daher für Sonntag, den 30. Mai 2010 im Rahmen des Prädikatlaufes auf dem Gelände der Firma Ellinghausen in Martfeld vorgesehen.

Zur offiziellen Übergabe durften wir zur vorgesehenen Zeit um 13:00 Uhr als Gäste und Vertreter von der Kreissparkasse Syke Herrn Fredi Rajes, von der Volksbank Sulingen Herrn Torsten Blietschau, von der Volksbank Hoya Herrn Stefan Ullmann sowie von den VGH Versicherungen Herrn Niclaas Suling begrüßen. Die Samtgemeinde bzw. die Gemeinden Asendorf und Martfeld wurden vertreten von Bürgermeister Wolfgang Heere (Asendorf), Bürgermeisterin Marlies Plate (Martfeld), stellv. Bürgermeister Michael Albers (Martfeld) sowie weiteren Ratsmitgliedern der Gemeinde Martfeld. Zur Erinnerung wurde den Anwesenden jeweils ein Gruppenbild der Jugendgruppe incl. der neuen Fahreranzüge wie auch der 3 neuen Karts überreicht, mit der Bitte für dieses Bild einen schönen Platz zu finden. Uns wurde von allen Seiten auch weiterhin gutes Gelingen bei unserer Jugendarbeit gewünscht und in der Ansprache der Bürgermeisterin Marlies Plate wurde auch der Verkehrs- erzieherische Auftrag hervorgehoben, dem wir uns auch weiterhin gerne stellen werden.


Der Aufbau begann schon am Vortag so dass ab 7:00 Uhr dann noch die letzten Vorkehrungen von den zahlreichen Helfern getroffen wurden, dami alles pünktlich zum Nennungsbeginn fertig war. Die Strecke, sowie die Brötchen zum Frühstück bzw. später auch das beliebte Gyros aus der großen Pfanne mit Kraut und Tsaziki oder Bratwurst mit Pommes waren alle Vorbereitungen rechtzeitig zur Begrüßung der ersten Teilnehmer und Gäste abgeschlossen und wir konnten unsere Gäste, wie es sich gehört, herzlich empfangen.

Als zusätzliche Attraktionen hatte sich die Projektgruppe "Kart-Slalom" noch weitere Überraschungen überlegt, so dass ein Bungee-Trampolin für die Kleinsten bereit stand, um die Zeit zwischen den Läufen etwas zu verkürzen. Die Sportfahrzeuge unserer Clubkameraden aus den Bereichen Rallye, Trial und Rundstrecke wurden den Gästen vorgestellt. Eine Oldtimerausstellung wo Fahrzeuge von Clubmitgliedern, den Oldi-Club Altkreis Syke e.V. sowie von weiteren guten Bekannten zur Schau gestellt wurden. Ein Festzelt stand bereit, wo sich die zahlreichen Gäste bei Kaffee und Kuchen oder leckerem Gyros "verschnaufen" konnten. Der ADAC wurde durch einen Torbogen bei der Siegerehrung, einem ADAC-Gurtschlitten zur Simulation eines Aufpralls mit ca. 30 km/h, sowie durch das ADAC Infomobil präsentiert. Ein "Kino" zur Vorführung von Filmmaterial über die Aktivitäten unserer Sportfahrer sowie zur Übertragung des Formel 1 Rennens "Großer Preis der Türkei in Istanbul" wurde aufgebaut.

Obwohl es am Vortag noch Sonnenschein pur hieß, lautete die Vorhersage für Sonntag "den ganzen Tag Regen". Jedoch konnte die diesjährige Veranstaltung dennoch ohne richtigen Regen beginnen. Während der ersten Klasse (K3) blieb es dann auch gänzlich trocken und auch die (K2) hielt eine ganze Weile ohne Regen durch. Der erste kleine Schauer traf dann allerdings die letzten 4 Starter (Meisterschaftsplätze 1-4), leider alles Teilnehmer des AMC Asendorf e.V., aber als guter Gastgeber lässt man ja auch nicht seine Gäste im Regen fahren :-). Ein kräftiges Schauer ging dann während der (K1) runter, wo sogar eine kleine Pause eingelegt wurde. Nachdem dann lange Zeit kein weiterer Regen vom Himmel fiel, änderte sich das Wetter kurz vor Ende der Klasse (K4), als doch noch der angekündigte Regen einsetzte und auch hier die Wertung etwas durcheinander brachte. Ab da hörte es dann auch nicht mehr auf zu regnen, zumindest solange der Abbau dauerte.

Im Fahrzeug der Auswertung konnte auch in diesem Jahr wieder auf das bewährte Team mit Uwe Williges sowie Niclaas Suling am "Auswerte-Computer", sowie Christin Kautz als "Stimme der Fahrzeiten" vertraut werden. Als weitere "Stadion-Sprecher" fungierten Jürgen Lemke und Horst Kleinbrodt, die ständig mit Informationen aus der perfekt funktionierenden Nennung von Anke Falldorf versorgt wurden. Hier wurden den Teilnehmern Fragebogen ausgehändigt, deren Inhalte dann während der jeweiligen Fahrt vorgetragen wurde, um den unbedarften Gästen das Geschehen näher zu bringen. So wurde dann als Vorbild sehr häufig Sebastian Vettel oder Michael Schumacher genannt, aber auch Mama oder Papa als auch unser Rallyefahrer Matthias Rathkamp wurden als Vorbilder notiert. Mit einer Mischung aus fachkundigen, wie lustigen Kommentaren wurden die Läufe der Teilnehmer begleitet, so fand eine Fahrtaufgabe von Jugendleiter Hartmut Falldorf einen neuen Namen, der "Falldorfer" wurde geboren.

Schon morgens um 10:30 Uhr duftete der ganze Platz nach leckerem Gyros, welches über den Tag auch reichlich Interesse fand (Wurde uns wieder von der Landschlachterei Oliver Wolters zur Verfügung gestellt). Die Frauen von der Verpflegung haben auch dieses Jahr einen tollen Job gemacht und in ihrer freundlichen und netten Art, genauso wie die vielen Streckenposten, die zur Mittagszeit teilweise sogar noch ausgetauscht wurden, zum allgemein guten Gelingen der Veranstaltung beige- tragen.

Für den reibungslosen Ablauf sorgte wieder mal ein ganzer Stab an Leuten rund um Jugendleiter Hartmut Falldorf. Er hatte die Mannschaft wieder mal so aufgestellt, dass der Zeitplan bis auf eine kleine Regenpause während der Klasse (K1) eingehalten werden konnte. Zum Beispiel die Jungs im Vorstartbereich: Sie sorgten für eine schnelle Abwicklung beim Anpassen der Karts an die unterschiedlichen Teilnehmer. Hierdurch war es möglich, dass nachdem ein Kart durch die Ziel-Lichtschranke gefahren ist, nur wenige Sekunden später das nächste Kart schon wieder (durch die Start-Lichtschranke) auf die Reise gehen konnte.

90 Teilnehmer gingen an den Start und fanden eine ca. 400 Meter lange Strecke vor, die viele interessante Aufgaben zu bieten hatte. Die Strecke war im Grunde einfach zu fahren und ließ daher eine zügige Fahrweise zu, jedoch gerade dadurch kamen auch einige Fehler zustande (z.B. der "Falldorfer").

Guten Anklang fand auch wieder der Computer mit den Zwischenergebnissen, was bei uns ja nun schon seit einigen Jahren zum Standard gehört. Ebenfalls wurden wieder bei der Nennung für jeden Teilnehmer Strecken-Pläne bereitgehalten.

In diesem Jahr wurde die Bestzeit gleich morgens in der Klasse K3 gefahren. Nico Post (AMC Asendorf e.V.) fuhr im 1.Lauf fehlerfrei eine Zeit von 48,72 Sekunden. Durchschnittlich dauerte eine Fahrt 57,31 Sekunden, was für den Ablauf natürlich recht hohe Ansprüche bedeutete, doch der Zeitplan wurde dennoch eingehalten, so dass die Siegerehrungen jeweils vor dem Start der nächsten Klasse durchgeführt werden konnten. Hier gab es dann zum Erstaunen vieler, die Pokale mit den Namen der Platzierten, kommentiert mit den Worten: "Woher wussten die denn, wer hier welchen Platz macht?" :-) --kleines Geheimnis--

Die neuen Karts absolvierten ihren Dienst absolut tadellos. Zur besseren Kennzeichnung für die Streckenposten wurden die Startnummern der Teilnehmer jeweils am Heck ausgetauscht. Die Teilnehmer selbst bekamen Aufkleber mit Namen und Verein, damit im Vorstartbereich alles reibungslos funktionieren konnte.

Mit Stolz können wir in Anbetracht aller Umstände auf eine sehr gelungene gemeinschaftliche Veranstaltung zurückblicken, wo alle Mitglieder und Helfer einen Super Job gemacht haben. Dafür auch noch mal von dieser Stelle ein großes Lob und Dank, denn nur so ist es möglich eine in allen Belangen "tolle Veranstaltung" abzuhalten. Dank der vielen Posten und Helfer vor, während und nach der Veranstaltung klappte auch der Abbau wie gewohnt schnell und reibungslos.

Aktuelle Meisterschaftsstände unserer AMC Asendorf e.V. Fahrer (Stand nach 7 von 11 Meister- schaftsläufen):

In der Klasse K1 (Jahrgang 2001/2002) liegen zur Zeit mit
Fabian Oppermann, Vincent Marks und Daniel Diekmann 3 AMC-Fahrer unter den ersten 4 der Meisterschaft.

In der Klasse K2 (Jahrgang 1999/2000) liegen zur Zeit mit
Tim Gruss, Maximiliam Haake, Christian Lemke und Nina Steffens 4 AMC-Fahrer unter den ersten 5 der Meisterschaft.

In der Klasse K3 (Jahrgang 1997/1998) liegen zur Zeit mit
Nico Post, Nico Raaf und Oliver Riedel 3 AMC-Fahrer unter den ersten 5 der Meisterschaft.

Die letzten 4 Meisterschaftsläufe beginnen ab dem 8. August 2010 mit Rennen in Lingen, Osnabrück, Diepholz und Sulingen. Am Ende der Saison stehen die ADAC Weser-Ems Meister fest. Danach nehmen die erst- bis drittplazierten der Meisterschaft, ihrer jeweiligen Klasse (K1 – K5), an den Norddeutschen Meisterschaften (2010 in Frankfurt/Oder) und dem Bundesend- lauf des ADAC in Embsen teil. Zur Zeit haben wir über die Klassen K1 bis K3 sage und schreibe 10 aussichtsreiche Kandidaten auf diese Plätze. Des weiteren haben wir mit Christian Lemke oder Nina Steffens mindestens 1 Fahrer bei den deutschen Meister- schaften des DMSJ dabei (Austragungsort in Hagen/ Westfalen).

Solltet Ihr jetzt Interesse am Jugendkartsport bekommen haben, schaut doch mal während des Trainings vorbei (Donnerstag ab 17.00 Uhr und Samstag ab 14.00 Uhr) oder meldet euch bei unserem Jugendleiter Hartmut Falldorf unter 04255-982149 und / oder seinem Stellvertreter Falk Post unter 04258-259401.

Wollt Ihr unseren Verein bzw. unsere ehrenamtliche Jugendarbeit unterstützen, so könnt ihr uns auch als aktives Vereinsmitglied oder passives Fördermitglied begleiten. Nähere Informationen zu unserem Verein oder Sponsoring der kosten- und materialintensiven Aktivitäten erteilt unser 1. Vorsitzender Uwe Steffens unter 04255 - 435.

Neben dem Kartsport ist der AMC auch in weiteren Sparten wie der Ausrichtung von regionalen Fahrradturnieren, Auto- Trial, - Slalom und - Rallye usw. aktiv.

In den nächsten Ausgaben von "MARTFELD live, DAS DORFMAGAZIN" werden wir über unsere erfolgreiche Saison 2010 berichten und die neusten Infos über unsere Jugendgruppe und den Verein darstellen.

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AMC Asendorf - Rückblick und Vorschau

SAISON 2009 - Sensationelle und erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte

43.14
AMC Jugendgruppe Im Jahr 2009 war der AMC Asendorf sehr aktiv. Es wurden 32 Veranstaltungen durchgeführt. Dieses war nur möglich durch den enormen Einsatz der verschiedenen Organisatoren und der unermüdlichen Mitarbeit der vielen Helfer.
Im Bereich Jugend fanden 53 Kart-Trainings (2x wöchentlich) statt, wo insgesamt 808 Teilnahmen gezählt wurden. Die seit ca. 12 Jahren eingesetzten Karts hatten also auch im vergangenen Jahr einiges zu leisten, was eine Projektgruppe auf den Plan rief den Fuhrpark zu erneuern. Als Ergebnis sind 3 neue "Mach1 Karts“ für den Verein angeschafft worden.

Als großzügige Spender stellten sich die Kreissparkasse Syke, die Volksbanken e.G. Bassum, Grafschaft Hoya und Sulingen als auch die VGH Versicherungen der Region heraus. Die feierliche und offizielle Übergabe ist für Sonntag, den 30. Mai 2010 im Rahmen des Prädikatlaufes (ADAC Weser-Ems Pokallauf mit mehr als 100 Starter / Teilnehmer) auf dem Gelände der Firma Ellinghausen in Martfeld vorgesehen.

Der Prädikatslauf findet von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Hierzu sind natürlich alle Interessierten der Region als Gäste herzlich willkommen, sodass die Jugendlichen Kartfahrer des AMC Asendorf e.V. vor heimischem Publikum ihr Talent unter beweis stellen können. Ein interessantes Rahmenprogramm, sowie reichlich Verpflegung werden bereit stehen um alle Gäste auch kulinarisch zu verwöhnen.

Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Jugend-Kart wieder reichlich Siege eingefahren. Insgesamt standen 97 mal AMC’ler auf dem Siegertreppchen, was 30x Platz 1, 41x Platz 2 und 26x Platz 3 bedeutete. In der Saisonabrechnung wurden dadurch in den Meisterschaften (Weser-, Friesland-Pokal) 8 Meistertitel, 7 Vizemeister, 2x Platz 3 als auch 1 Mannschaftssieger (Frieslandpokal) eingefahren. In der ADAC Weser Ems Meisterschaft konnten 3 Regionalmeister, 2 Vizemeister, sowie 2x Platz 4 erreicht werden.

Dieses waren die Fahrer der Klassen

    K1 (8-9 Jahre)
  • Christian Lemke (Meister)
  • Tim Gruß (Platz 4)


  • K2 (10-11 Jahre)
  • Oliver Riedel (Meister)
  • Nico Raaf (Vizemeister)
  • Nina Steffens (Platz 4)


  • K3 (12-13 Jahre)
  • Oliver Runge (Meister)
  • Nico Post (Vizemeister)

Für die Fahrer auf den Plätzen 1-3 bedeutete das die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft in Schleswig, wie auch den Bundesendlauf in Hassloch (Pfalz). Bei der NFM (Niedersächsischer Fachverband für Motorsport) Meisterschaft ging es um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Passau, wofür sich Christian Lemke als Vizemeister empfahl.

Bei den überregionalen Endläufen belegten die AMC Fahrer durchweg gute Platzierungen. Bei den Norddeutschen Meisterschaften (18 Starter / Klasse) bzw. ADAC Bundesendlauf (51 Starter / Klasse) belegten

  • Nico Post die Plätze 4 u. 26
  • Oliver Runge die Plätze 6 u. 16
  • Nico Raaf die Plätze 16 u. 28
  • Oliver Riedel die Plätze 12 u. 35
  • Christian Lemke die Plätze 4 u. 15 (jeweils eine Pylone verhinderten die Plätze 1 u. 5).

Als Jahres Highlight erreichte Christian Lemke dann bei der Deutschen Meisterschaft in Passau einen tollen 7. Platz von 28 Startern.

Aus diesem Nachwuchs sind dem AMC inzwischen auch Starter in andern Sparten entsprungen, so dass sich Christian und Michael Wolters beachtlich beim Automobil Slalom betätigen. Sie belegten im Nordwestdeutschen Slalom Cup 800 die Plätze 4 und 5. Darüber hinaus sammelten sie auch in diesem Jahr weitere Erfahrungen als Rallye Beifahrer. Beide stehen der Jugendgruppe bei den vielen Trainingseinheiten als verantwortungsbewusste Betreuer zur Seite, wo sie ihre eigenen Erfahrungen an die jüngeren Fahrer weitergegeben

Michael Wolters wird in diesem Jahr als Fahrer in einem Formel-König im Rennsportteam von Clubmitglied Werner Brinkmann aktiv sein. Die entsprechenden Termine können für Interessierte von der AMC-Homepage abgerufen werden.

Schon seit vielen Jahren fungiert Niclaas Suling als Rallyebeifahrer an der Seite von Rolf Albert und hat in dieser Sportart schon viele Meistertitel eingefahren. Vor einigen Jahren ist auch Matthias Rathkamp als Fahrer in den Rallyesport eingestiegen und konnte im vergangenen Jahr mit dem Sportleiter des AMC Olaf Jordan an seiner Seite große Erfolge einfahren, als da wären: 3x Platz 2 in den Meisterschaften Rallye-Cup Nord, Newcomer-Cup sowie ADAC Weser-Ems Rallye Meisterschaft. Als Krönung gewann er in der Kategorie Rallye den Titel DMSB Pokal Region Nord. Der DMSB (Deutscher Motorsport Bund) ist die höchste Motorsport Organisation in Deutschland.

In einer weiteren Sportart sind die Mitglieder des AMC Asendorf ebenfalls sehr aktiv wie auch erfolgreich. Beim Auto Trial geht es um die Geschicklichkeit im Gelände, über Hügel oder Ähnliches. In dieser Sparte qualifizierten sich 6 AMC Fahrer für die Gesamtdeutsche Verbandsmeisterschaft im Motorpark Gröningen bei Oschersleben.
Am Start der Serienklasse waren 26 Teilnehmer, wo sich Udo Runge mit Beifahrerin Hilde Runge den Meistertitel sichern konnten sowie Uwe Hegerhorst mit Beifahrer Alexander Schmidt den 4. Platz belegten.
Bei den Newcomern sah das Bild ähnlich aus. Hier waren 7 Teilnehmer am Start und Christopher Fahlsing konnte sich mit Beifahrer Vincent Fahlsing ebenfalls den Meistertitel sichern.

Als ADAC Ortsclub bestehen die Aufgaben allerdings auch darin, einen teil zur Verkehrs- Erziehung und – Sicherheit beizutragen, indem Möglichkeiten geboten werden, wo sportliche Fahrweisen in Beachtung aller Sicherheitskriterien unter beweis gestellt werden können, dieses hat nicht im öffentlichen Straßenverkehr stattzufinden.

Als eine der großen Veranstaltungen des Jahres findet die alljährliche Rallye “Buten un’ binnen“ im Juni statt, sowie auch die Unterstützung an einer Wertungsprüfung im Rahmen der Pegasus Rallye beim benachbarten Ortsclub in Sulingen. Dort sind nicht nur die Fahrer des AMC Asendorf zu bewundern sondern auch die “high society“ aus ganz Deutschland.
Wer Interesse hat sich bei einer solchen Art von Veranstaltungen z.B. als Streckenposten zu beteiligen kann sich gerne an Hartmut Falldorf unter 04255-982149 wenden. Der erste Termin ist am 01. Mai 2010 und dauert ca. von 12:30 bis 20:00 Uhr.

Weitere Informationen sowie Termine sind unter www.amc-asendorf.de zu finden.
Also liebe Martfelder, bitte vormerken und vorbeischauen:

Am Sonntag, den 30. Mai 2010 in der Zeit von 9.00 – 17.00 Uhr. ADAC Weser-Ems Pokallauf auf dem Firmengelände der Firma Ellinghausen im Gewerbegebiet "Am Funkturm“.
Wir freuen uns auf EUCH und werden es hoffentlich mit Bestleistungen danken.
Bei etwaigen Rückfragen oder weiteren Informationen zum Verein erteilt Uwe Steffens, 1. Vorsit- zender unter 04255 - 435 gerne Auskunft.

Auch in den nächsten Ausgaben werden wir ausführlich über unsere Vereinsaktivitäten und Erfolge berichten.
Uwe Steffens

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Jugendarbeit des AMC Asendorf

Kartsport seit 1993 / Training in Martfeld

42.14
Übungsplatz Martfeld Fresenstr. Im September 1993 startete der AMC Asendorf eine neue Sparte in seinen Reihen: die Jugendkartgruppe. Seit diesen Tagen kann der Verein auf eine sehr steile und von vielen Erfolgen gekrönte Karriere seiner Jugend- gruppe zurückblicken. Näheres hierzu könnt ihr auch in vielen Berichten nachlesen, im Internet unter www.amc-asendorf.de veröffentlicht, um euch ein Bild über unsere Vereins- und Kartsportaktivitäten zu machen.
Unser Betreuerstab kann sich nach wie vor in Größe und Erfahrung sehen lassen. In den letzten Jahren haben auch einige der ehemals Aktiven den Weg in den Trainerbereich gefunden, so dass sie ihre langjährigen Erfahrungen unseren Schützlingen mit auf den Weg geben können. Wir trainieren seit Anfang 2003 in Martfeld und unterhalten in Bassum eine weitere Trainingsgruppe, in Sachen Jugendkartsport. Für interessierte Kinder hat der AMC Asendorf eine Jugendgruppe gegründet. Unter der Führung von Jugendleiter Hartmut Falldorf werden kostenlose Kart-Trainings sowie andere Veranstaltungen (z.B. Kart Ferienkiste über die SG Bruchhausen-Vilsen) durchgeführt.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. Der Jahresbeitrag für die Jugendgruppe beträgt 11,- € pro Jahr. Hinzu kommt bei aktiver Trainingsnutzung eine jährliche Trainingsgebühr von 15,- €

Darum geht es:
Die Beherrschung eines Fahrzeuges, Übersicht und Reaktionsschnelligkeit - drei Dinge, die im Straßenverkehr oftmals entscheidend sein können. Für die Kids ist der Jugend-Kart-Slalom eine ideale Gelegenheit, sich diese Eigenschaften schon im Schulalter anzueignen. Bei den Kart Slaloms steht zunächst einmal nicht das Tempo im Vordergrund. Die sichere Beherrschung des Sportgeräts hat Priorität.

Was ist Kart Slalom Sport eigentlich?
Auf einem großen befestigten Platz wird mit Pylonen ein Parcours aufgebaut, der aus verschiedenen Aufgaben besteht. Mit Geschick und Speed sind die Tore, Gassen, Kreisel und "Schweizer" möglichst fehlerfrei zu durchfahren. Ein Wettbewerb besteht aus einem Trainingslauf und zwei Wertungsläufen. Für das Umwerfen oder Verschieben von Pylonen gibt's Strafsekunden, die zur Fahrzeit addiert werden. Die gesamte Strecke ist zwischen 300 und 500 Meter. Die Kart's sind mit einem 5,5 PS Viertakt Motor, Seitenkästen, Frontspoiler und Kettenschutz ausgerüstet.

Wer kann mitmachen?
Alle Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 18 Jahren, eingeteilt in fünf Altersgruppen. Die Kart Slalom Wettbewerbe veranstalten die ADAC - Ortsclubs. Über den Verein könnt ihr auch den ADAC Jugendgruppen-Ausweis bekommen. Und der Clou: Ihr braucht kein eigenes Kart. Das stellt der Verein fürs Training und der jeweilige Veranstalter für den Wettbewerb zur Verfügung.

Besonderheit im AMC Asendorf, die sog. Bambini Klasse!
Im Jahr 2005 hat der AMC ein neues Projekt im Jugendsportbereich in Angriff genommen und die Bambini Klasse gegründet. Hierzu hat der Verein ein entsprechendes Kart für unsere Kleinsten angeschafft. Beim Slalom ist das Mindestalter auf 8 Jahre gesetzt, so dass die meisten auch erst mit diesem Alter beginnen. Oft ist Unerfahrenheit dann bei den ersten Veranstaltungen ein Hindernis und die Erfolge bleiben aus. Mit der Bambini Klasse wird interessierten Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit gegeben, sich schon ein wenig auf die großen Wettkämpfe vorzubereiten.

Aller Anfang ist schwer!
Dieser Spruch gilt natürlich -wie in jeder Sportart- auch für den Kart-Slalom. In den meisten ADAC - Ortsclubs gibt es deshalb einen Jugendleiter, der sich um die jungen Mitglieder kümmert. Im AMC ist dies Hartmut Falldorf. Er organisiert das Training und die Einsätze der Clubmitglieder. Mittlerweile sind auch einige ehemalige Fahrer/-innen als Trainer recht erfolgreich. Übrigens: "Hut ab" vor diesen Ehrenamtlichen, die mit viel Engagement ihre Freizeit in die Jugend investieren.

Wie läuft so ein Wettbewerb ab?
Wer nach intensivem Training das Wechselspiel von Gas, Bremse und Lenkrad sicher beherrscht, kann erste Erfahrungen im Wettbewerb sammeln. Rechtzeitig vor Nennungsschluss ist die erste Station die Papierabnahme. Dort hängt auch die Parcours-Skizze aus. Nach diesem Plan wird der Kurs erst mal zu Fuß besichtigt. Der Betreuer begleitet dabei seine Schützlinge, denn auf Grund seiner Erfahrung erkennt er sogleich die Tücken und Schwierigkeiten der Strecke.

In jeder Klasse werden die Startnummern ausgelost. Kurz vor dem Start begeben sich Teilnehmer und Betreuer zum Vorstartbereich. Dort wird die Sitzposition eingestellt. Pedalverlängerungen und Einstecksitze stellt der Veranstalter zur Verfügung, sofern sie nicht mitgebracht werden.
Wenn der Starter die Strecke freigibt, geht's erst mal zum Trainingslauf, der aber meist schon mit "Topspeed" gefahren wird. Nur so sind nämlich die kritischen und oft entscheidenden Passagen ausfindig zu machen. Bis zum folgenden ersten Wertungslauf bleibt noch kurz Zeit für letzte Anweisungen und Tipps vom Betreuer.

Wenn alle Teilnehmer der Klasse ihren Trainings- und ersten Wertungslauf absolviert haben, starten alle noch einmal zum zweiten Lauf. Dann steht das Endergebnis fest und kurz darauf beginnt die Siegerehrung. Auch wenn's am Anfang noch nicht zu einem Pokal oder gar Podestplatz reicht, lohnt es sich, fleißig bis zum nächsten Wettbewerb zu trainieren. Und wer weiß, ob nicht genau du das nächste große Talent aus den Reihen des AMC Asendorf sein kannst und Erfolge einfährst...

Kartsport ist ein Saisonsport, der von Ende März bis Anfang Oktober eines Jahres stattfindet. Trainieren dürfen wir auf dem Gelände der Firma Ellinghausen (herzlichen Dank dafür, liebe Elke, lieber Rolf an dieser Stelle von allen Vereinsmitgliedern, Eltern und Kindern) in Martfeld jeweils donnerstags mit den Kleinsten von 16:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr und samstags für alle Altersklassen von 13:30 Uhr bis ca. 16:30 Uhr.

Hinweis für die Eltern und Interessierte:
Der AMC Asendorf e.V. ist ein ADAC Ortsclub und hat über den ADAC Weser-Ems folgende Versicherungen für den Kart-Sport abgeschlossen:

  • Teilnehmer-Unfallversicherung
  • Teilnehmer-Haftpflichtversicherung
  • Veranstalter-Haftpflichtversicherung

Kontakt:
Solltet Ihr jetzt Interesse am Jugendkartsport bekommen haben, schaut doch mal während der Trainings vorbei oder meldet euch bei unserem Jugendleiter Hartmut Falldorf unter 04255-982149 und / oder seinem Stellvertreter Falk Post unter 04258-259401. Da unser Verein z.Z. nur begrenzte Trainingsmöglichkeiten hat (z.B. Anzahl Vereinskarts) können wir aktuell keine weiteren Kinder und Jugendliche sportlich ausbilden, haben jedoch eine Warteliste eingerichtet. Wollt Ihr unseren Verein bzw. unsere ehrenamtliche Jugendarbeit unterstützen, so könnt ihr uns auch als aktives Vereinsmitglied oder passives Fördermitglied begleiten. Nähere Informationen zu unserem Verein oder Sponsoring der kosten- und materialintensiven Aktivitäten erteilt unser 1. Vorsitzender Uwe Steffens unter 04255-435.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
Neben dem Kartsport ist der AMC auch in weiteren Sparten wie der Ausrichtung von regionalen Fahrradturnieren, Auto- Trial, -Slalom und - Rallye usw. aktiv. In den nächsten Ausgaben von "MARTFELD Live, DAS DORF-MAGAZIN" werden wir über unsere erfolgreiche Saison 2009 berichten und die neusten Infos über unsere Jugendgruppe und den Verein darstellen.
Uwe Steffens

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